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Über Peking liegt eine dichte, graue Staubwolke – und das seit vier Tagen. Die Behörden haben deshalb heute angeordnet, 2100 Firmen zu schließen.

(Bild: Reuters / Kim Kyung Hoon)
An den Flughäfen von Peking und Shanghai wurden mehr als 30 Flüge gestrichen. Die Einwohner von Peking sind angehalten, nicht nach draußen zu gehen oder zumindest Atemmasken zu tragen.
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Die Feinstaub-Werte liegen inzwischen weit über den empfohlenen Grenzwerten. Bis zu 598 Mikrogramm des besonders gesundheitsgefährdenden PM2,5-Feinstaub befinden sich pro Kubikmeter in der Luft. Diese kleinen Staubpartikel können beim Einatmen bis in die Lungenbläschen gelangen und sind für die menschliche Gesundheit hochriskant. Laut Weltgesundheitsorganisation soll ein Wert von 25 Mikrogramm über den Tag verteilt nicht überschritten werden.


In Paris ringen die Chefs von 195 Staaten derzeit um ein neues Klimaabkommen. Auch China hat inzwischen zugesichert, die Treibhausgas-Emissionen zumindest langfristig zu senken. Nach 2030 sollen sie zumindest nicht weiter steigen.

Allerdings hatte die chinesische Regierung erst im November zugeben müssen, dass ihr Kohlendioxid-Ausstoß im Jahr 2013 eine Milliarde Tonnen höher lag als bisher angenommen. Der Grund: Kleinere Fabriken waren bisher nicht aufgeführt. (3sat)

(Bild: Reuters / Jason Lee)

Der Kurswechsel hat einen Grund. China fürchtet die Folgen des Klimawandels, er könnte vor allem die Selbstversorgung des Landes mit Lebensmittel gefährden. Jüngst hatte die chinesische Regierung eine Studie vorgelegt. Darin werden düstere Szenarien ausgemalt. Die Rede ist von Sturmfluten und Dürren (New York Times).

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Die zunehmende Umweltverschmutzung in China wird für hunderttausende Todesfälle verantwortlich gemacht. Der Smog verursacht Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Lungenkrebs.

Die größten Luftverschmutzer sind Kohlekraftwerke, Industrieanlagen und der mit dem wachsenden Wohlstand rasant zunehmende Autoverkehr.


Trotz der hohen Belastung durch Feinstaub fahren in Peking weiterhin Autos. Bewohner der Stadt kritisierten die Behörden für ihre Untätigkeit.

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Auf Twitter posten die Einwihner Pekings inzwischen Bilder, auf denen sie die fast unsichtbaren Umrisse großer Gebäude nachgezeichnet haben.

Dieses Video zeigt die Situation in Peking: