Bild: Umweltbundesamt

Wo viel explodiert, entsteht viel Rauch – und das kann unserer Gesundheit schaden. Das Bundesumweltamt hat jetzt veröffentlicht, wie hoch die Feinstaubbelastung an Silvester war. Die Daten zeigen extrem hohe Werte und wo genau die Belastung am höchsten war.

Die Silvesternacht in einer Grafik:
Das Bild zeigt die Feinstaubbelastung am 1. Januar. Vor allem in Bayern, im Ruhrgebiet, in Thüringen und Sachsen sind die Werte extrem hoch.(Bild: Umweltministerium)
Was zeigt die Grafik?

In den roten Bereichen wurde offenbar besonders viel geknallt – und dabei blieb viel Feinstaub in der Luft hängen. Besonders in Gebirgsgegenden hing der Smog fest. An der Küste kann Feinstaub durch den Wind schneller verteilt werden.

Was ist Feinstaub?

Winzig kleine Partikel in der Luft, die unsere Atemwege verstopfen und Krebs verursachen können. Im Jahr 2012 waren nach Berechnungen der Europäischen Umweltagentur in Deutschland 60.000 Todesfälle auf Feinstaub zurückzuführen. Die größten Verursacher der Partikel in Deutschland sind die Industrie und der Straßenverkehr, also die Abgase von Autos und LKWs.

Wie viel Feinstaub ist okay?

Laut Umweltamt sollten maximal 50 Mikrogramm in einem Kubikmeter Luft schweben. An Silvester wurden die Werte extrem überschritten. In München beispielsweise wurden am Tag nach Silvester ein Mittelwert von über 500 gemessen – solche hohen Werte gibt es sonst in Smogstädten wie Peking.

Wie sieht die Feinstaubbelastung in Deutschland an normalen Tagen aus?

Sehr viel entspannter. Hohe Werte gibt es rund um Frankfurt am Main, in Franken und im Ruhrgebiet. Das ist die Karte vom 31. Dezember – bevor die Silvesterknallerei losging:

(Bild: Umweltministerium)
Wie wurden die Werte gemessen?

Das Umweltbundesamt misst die Feinstaubwerte bundesweit an mehr als 300 Stationen. Häufig stehen die Messstationen nahe stark befahrener Straßen.

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Aber eigentlich wollen wir gar nicht, dass uns die Zubereitung so viel Zeit kostet. Sieben von zehn Menschen im Alter von 19 bis 29 stehen laut einer Umfrage nicht gern lange am Herd. Der Trend geht zum Fast Food, zeigt der am Dienstag vorgestellte Ernährungsreport des Bundeslandwirtschaftsministeriums "Deutschland – wie es isst". Gesund und lecker soll es aber bitte sein, sagen die Befragten.

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