Seekühe können auftauchen aufatmen: Sie wurden nun von der Liste der gefährdeten Tierarten genommen. Besonders in Gefahr war das Karabik-Manati, eine Art, die im Golf von Mexiko und der südamerikanischen Atlantikküste verbreitet ist.

Behörden und internationale Verbände hatten sich für die Tiere eingesetzt, Zuchtprogramme gestartet und ihre Lebensräume durch besondere Auflagen geschützt. Mit Erfolg: Im Lebensraum rund um den US-Bundesstaat Florida lebten beispielsweise nur noch einige Hundert der schwebenden Riesen, inzwischen sind es über 6.000 (FWS).

Komplett ungefährdet sind die Tiere aber noch nicht, wie der Chef der zuständigen US-Behörde, Jim Kurth, erklärt: "Wir sehen zwar einen bemerkenswerten Prozess zur Rettung der Seekuh-Population, aber hören jetzt nun nicht auf, an der Genesung der Bestände zu arbeiten." (Time)

Das wird allerdings nicht leicht: Zahlreiche Republikaner planen eine Einschränkung des "Endangered Species Act", der zur Rettung der Art beigetragen hat. Auch das Wappentier der Vereinigten Staaten, der Weißkopf-Seeadler, konnte durch das Schutzprogramm vor dem Aussterben gerettet werden.

Hier erfährst du mehr zu dieser Regelung:


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