Bild: dpa/Daniel Reinhardt
Die Stadt war einst Pelz-Metropole.

Keine Tierquälerei mehr für Mode: San Francisco, einst Zentrum des Pelzhandels für den Pazifik, hat den Verkauf von Tierpelzen verboten. Der Stadtrat der kalifornischen Metropole stimmte in dieser Woche einstimmig für das Verbot, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten wird. (Washington Post)

San Francisco ist die größte US-amerikanische Stadt, die sich für diesen Schritt entscheidet.

Katy Tang, die das Gesetz verfasst hat, sagte dem San Francisco Chronicle: "Jedes Jahr werden schätzungsweise 50 Millionen Tiere auf grauenvolle Weise abgeschlachtet, damit irgendjemand ihren Pelz tragen und stylish aussehen kann." 

Sie hofft, dass die Entscheidung der Stadt eine starke Botschaft an den Rest der Welt sendet.

Pelz-Handel hat in San Francisco eigentlich eine lange Tradition: Im Wasser rund um die Stadt lebten einst zahllose Otter und Robben. Schon die Ureinwohner Amerikas jagten sie wegen ihrer Pelze, später entdeckten Seefahrer darin ein lukratives Exportgeschäft.

Geblieben sind davon noch etwa 50 Pelzgeschäfte in der Stadt. Die haben nun noch bis 2020 Zeit, ihre Bestände zu verkaufen – danach werden sie sich ein anderes Geschäftsmodell überlegen müssen. 

Der Trend in der Modebranche geht klar gegen den Pelz: Zuletzt entschieden sich auch immer mehr große Designer, in ihren Kollektionen auf Pelz zu verzichten, beispielsweise Furla, Versace und Michael Kors.


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