Bild: Pexels / kaboompics.com
Sieben Millionen Liter Wasser hat er dadurch verschwendet

Ein Mann aus dem niedersächsischen Salzgitter hat für ein Jahr lang seine Wasserhähne im Badezimmer laufen lassen. Aufgefallen war dies erst, nachdem der Hausbesitzer und der Wasserversorger darauf aufmerksam gemacht hatten: Wegen der hohen Wasserrechnung in Höhe von fast 11.000 Euro vermuteten sie einen Wasserschaden. (Pressemeldung der Polizei)

Den Berichten zufolge hatte die Polizei vor der Wohnungstür ein starkes Rauschen gehört, der Mann habe sich jedoch geweigert, sie hineinzulassen. Mithilfe eines Schlüsseldienstes hätten die Einsatzkräfte sich dann Zutritt verschafft.

Nach Angaben der Polizei habe sich der Mann stark gewehrt, Reizgas wurde eingesetzt, drei Beamte seien verletzt worden. In der Wohnung sei sowohl im Waschbecken als auch in der Badewanne und Toilette das Wasser durchgelaufen. 

Innerhalb eines Jahres sind so etwa sieben Millionen Liter Wasser verschwendet worden. In einer ersten Meldung hatte die Polizei von sieben Millionen Kubikmetern Wasser gesprochen. 

Der Mann sei in eine psychiatrische Klink gebracht worden. 

Warum Leitungswasser meistens trotzdem eine gute Idee ist:


Streaming

"Babylon Berlin": Worum es in der teuersten deutschen Serie aller Zeiten geht