Bild: imago/UCI
Das ist gut und schlecht zugleich.

Dass Tiere zunehmend nachtaktiver werden hat offenbar mit den Menschen zu tun. Beispielsweise Füchse, Rehe und Wildschweine sind jetzt immer mehr nachts unterwegs, um Menschen zu meiden. Das hat eine Studie ergeben, die in dem Magazin "Science" veröffentlicht wurde. 

Was hat die Studie ergeben?

  • Die Forscherinnen und Forscher haben herausgefunden, dass viele Tiere – vom Opossum bis zum Elefanten – ihr Verhalten durch das Eindringen der Menschen in ihr Territorium verändern. Dazu gehören menschliche Aktivitäten wie Jagen oder Landwirtschaften
  • Einige Säugetiere, die ihre Aktivitäten normalerweise gleichmäßig auf Tag und Nacht verteilt hatten, haben ihre Nachtaktivität auf 68 Prozent gesteigert
  • Sogar Tiere, die nicht nachtaktiv waren, sind jetzt bis zu 20 Prozent öfters nachts unterwegs. 
  • Auch bei Tieren, die nicht direkt betroffen waren, wurden Veränderungen im Verhalten festgestellt. Beispielsweise haben auch Rehe, die von den Menschen nicht gejagt wurden, sondern die sie lediglich beim Wandern gesehen haben, ihre Nachtaktivität erhöht. 

Wie wurde die Studie konzipiert?

  • Es wurden 76 Studien über mehr als 62 Arten von Säugetieren auf sechs Kontinenten ausgewertet. 
  • Das Verhalten der Tiere wurde durch unterschiedliche Methoden festgehalten, unter anderem durch GPS-Geräte und Bewegungskameras

Ist die zunehmende Nachtaktivität ein Problem?

Es gibt Vor- und Nachteile:

  • Sie könnte eine Möglichkeit dafür sein, wie Menschen und Tiere besser zusammenleben und koexistieren können, erklären die Wissenschaftler. Außerdem könne man die Aktivitäten von Menschen in Gebieten, in denen diese Tiere Leben, gezielt einschränken.
  • Sie könnte allerdings auch negative Folgen haben: Die Suche nach Futter oder auch nach einem Partner könnte für die Tiere durch ihre zunehmende Aktivität bei Nacht und nicht mehr am Tag erschwert werden. 

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