Bild: Tofu Tussis
Und umweltfreundlich ist es auch.

Eigentlich soll Tofu Fleisch ersetzen, aber meist ist es nur eine schwammige, undefinierbare Masse und wertet Gerichte eher ab als auf. Gut gewürzt muss Tofu sein, damit es lecker ist. Damit es auch umweltfreudlich ist, sollte es außerdem lokal hergestellt sein, aus gutem Soja-Anbau – biologisch und ohne Zusatz von Gentechnik. All das ist in der Regel schwer zu finden.

Kokostofu(Bild: Tofu Tussis)
Was ist das?

Tofu, das mit den altbekannten, geschmacklosen Lappen nichts gemein hat. Es gibt neben Natur-Tofu auch viele verschiedene Geschmacksrichtungen. Von Erdnuss über Curry-Mango bis Kokos.

Was ist drin?

Wasser, ökologisch angebaute Sojabohnen und Nigari (ein aus Meersalz gewonnenes Bittersalz, es dient als Gerinnungsmittel).

Was ist nicht drin?

Gentechnik, industrielle Verarbeitung, tierische Inhaltsstoffe, Cholesterin, Laktose und Gluten.

(Bild: Tofu Tussis)
Wer steckt dahinter?

Die Tofu Tussis sind zwei Frauen aus Berlin, die mit dem klassischen Tofu-Angebot im Bioladen nicht glücklich waren. So haben sie kurzerhand eine eigene Tofurei eröffnet und stellen dort jeden Tag frisches Tofu her.

Was geht damit?

Kochen! Zum Wokgemüse, angebraten aufs Brot, als Rührtofu oder im Salat... Euch fallen gewiss noch eine Menge weiterer Einsatzmöglichkeiten ein.

Algentofu(Bild: Tofu Tussis)
Wo kriege ich das?

In einigen Läden in und um Berlin oder im Online-Shop.

Tipp

Jeden Monat gibt es ein Monatstofu – im Oktober ist zum Beispiel Walnuss-Rauch dran. Im Wunschtofu-Bereich kann man sich außerdem ein Tofu selbst zusammenstellen.

Green Friday x bento

Grüner Leben und dabei glücklich bleiben? Geht. Anna Forssman von Green Friday schreibt jeden Freitag für bento über Dinge, die nachhaltig sind und das Leben bereichern.