Bild: Daniel Reinhardt/dpa
Höhere Ziele sind möglich.

Erfolgsmeldung aus Portugal: Das Land hat im März zum ersten Mal mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, als es benötigt hat. Die Wind- und Wasserkraftanlagen des Landes lieferten im Monatsdurchschnitt rund 103 Prozent des tatsächlich verbrauchten Stroms. (Quartz)

Ein kleiner Teil des verbrauchten Stroms kam dennoch aus fossilen Brennstoffen oder wurde importiert. Grund dafür ist, dass die Stromerzeugung aus Wind- und Wasserschwankungen unterlegen ist. So wurde zu manchen Zeiten mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als benötigt, zu anderen Zeiten jedoch zu wenig

Trotzdem zeigt der neue Rekord, dass höhere Ziele bei den erneuerbaren Energien möglich sind.

Wie sieht es in Deutschland aus?

Der Grünen-Europaabgeordnete Claude Tumes bezeichnete das von der EU gesteckte Ziel von 27 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien bis 2030 als "lächerlich". In Deutschland wurde dieses Ziel bereits übertroffen: Im Jahr 2017 kamen 36,1 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. Portugal zeigt jetzt aber, dass noch viel mehr möglich ist. 


Food

Eure Restaurant-Reviews machen weder die Welt noch euer Essen besser!
Kritisiert die Leute doch direkt, wenn es sein muss.

Einer der letzten kalten Abende in Hamburg. Eine Gruppe aus Freunden besucht ein lateinamerikanisches Restaurant. Sie sind zum ersten Mal da.

Sie gehen die Speisekarte durch, die Gerichte klingen exotisch, dann ordern sie Ceviche Lima. Ein peruanisches Fischgericht. Das wird serviert und gegessen, nur genossen wird es leider nicht.

Das Essen sei komplett kalt, lamentieren die Gäste. Dabei hätten sie dem Kellner doch extra gesagt, dass sie komplett durchgefroren seien. Die anderen Gerichte hätten auch nicht geschmeckt.

Die Situation kann jeder nachlesen, der das Restaurant über Google sucht. Denn wie der Abend ablief, steht dort genau beschrieben – in einer Rezension. Die Gruppe hat all ihren Ärger in einen Text gegossen.

Falsch gewürzter Fisch, dreckige Toiletten, kaltes Essen: Zu fast jedem Restaurant gibt es mittlerweile Online-Rezensionen. 

Und die sind, das liegt in der Natur der Sache, subjektiv. Doch was ist persönlicher Geschmack, was ist auf einen unglücklichen Einzelfall zurückzuführen und welche Kritik ist berechtigt? Das wird sich zumindest über die Rezensionen nicht klären lassen.