Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck will Wegwerfprodukte aus Kunststoff über eine neue Steuer teurer machen. "Wir brauchen eine EU-weite Plastiksteuer auf Wegwerfprodukte", sagte er der "Welt". 

Ein Ende der "Wegwerf-Plastikgesellschaft" solle außerdem dadurch erreicht werden, dass Erdöl für die Produktion von Kunststoffen nicht länger steuerlich bevorzugt werde. Der Staat fördere die Plastikflut mit mindestens 780 Millionen Euro jährlich, sagte Habeck. "Diese Plastiksubvention gehört abgeschafft."

Wieso gerade jetzt?

Auch EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hat bereits eine europäische Plastiksteuer ins Gespräch gebracht, um die Kunststoffmenge in der EU zu reduzieren. Die Steuer könnte auch dafür sorgen, dass die Mitgliedstaaten weniger Geld aus ihren nationalen Budgets in den EU-Haushalt einzahlen müssen. (SPIEGEL ONLINE)

Warum ist Plastikmüll so ein großes Problem?

US-Forscher haben errechnet, dass die Menschheit seit den frühen Fünfzigerjahren mehr als 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert hat. Nur ein geringer Teil davon ist jedoch in die Recycling-Kreisläufe gekommen, das meiste davon – rund 79 Prozent – befindet sich in der Umwelt oder auf Mülldeponien. 

Weil sich die meisten Kunststoffe nicht biologisch abbauen, könnten diese noch "Hunderte oder sogar Tausende Jahre bei uns sein", so die Forscher. (SPIEGEL ONLINE)

Mit Material von dpa


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