Bild: Sebastian Schlecht
Ein paar Tipps.

Es ist Sommer, und alle flüchten aus ihren Wohnungen, um sich ein paar Quadratmeter grüne Wiese im Stadtpark zu sichern. Drinks und Snacks dürfen nicht fehlen, damit der Nachmittag perfekt wird. Doch wohin mit dem ganzen Müll, der am Ende des Picknicks übrig bleibt?

In den Sommermonaten mutieren die Parks zu städtischen Müllhalden. Dabei sollte es doch selbstverständlich sein, dass jeder seinen Abfall nach dem Picknick in einer Mülltonne entsorgt. 

Die bessere Lösung für Parkanlagen und Umwelt ist es allerdings, wenn bei deinem Picknick erst gar kein Müll entsteht. Denn ein gemütliches Essen im Park ist auch ohne Plastik möglich. Es ist ganz leicht – wir helfen dir, dich daran zu erinnern, wie das geht.

1.

Verzichte auf Plastiktüten 

(Bild: Sebastian Schlecht)

Drinks, Sandwiches und die saftige Wassermelone müssen irgendwie in den Park transportiert werden. Plastiktüten solltest du dazu allerdings nicht verwenden. Es muss ja nicht gleich der teure Picknickkorb mit Komplettausstattung sein.

Vielleicht findest du im Keller deiner Eltern oder auf dem Flohmarkt ja einen alten Korb. Sonst kannst du alles natürlich auch in einen großen Rucksack packen. 

2.

Verwende Edelstahl

(Bild: Sebastian Schlecht)

Du brauchst keine Plastikdosen, um belegte Brote, Salate und Dips zu transportieren. Dosen aus Edelstahl sind nachhaltiger und sehen auch noch schick aus.

Verpackung solltest du allerdings auch schon beim Einkauf sparen. Mach den Kichererbsensalat einfach selbst und kauf ihn nicht verpackt im Supermarkt.

3.

Lass die Finger von Einweggeschirr aus Plastik

(Bild: Sebastian Schlecht)

Im Mai 2018 hat die EU-Kommission bekannt gegeben, dass sie Plastikbesteck und Plastikgeschirr in den Mitgliedsstaaten verbieten will. Für dein plastikfreies Picknick solltest du dich sowieso für die Mehrwegvariante entscheiden.

Teller und Campingbesteck aus Edelstahl sind nachhaltig und leicht. Du musst dich nicht mit schweren Porzellantellern abrackern. Wenn es Einwegteller sein sollen, gibt es biologisch abbaubare Varianten aus Bambus und Palmblättern. Für die Drinks kannst du einfach ein altes Einmachglas benutzen. So schmeckt die Limo garantiert viel besser als aus dem ollen Plastikbecher.

4.

Mach Schluss mit PET-Flaschen 

(Bild: Sebastian Schlecht)

Auf Plastikflaschen kannst du bei deinem Picknick komplett verzichten. Volle Glasflaschen zu schleppen, kann aber ganz schön anstrengend sein. Außerdem gehen sie leicht kaputt und auf Glasscherben im Gras hat wirklich keiner Lust. Getränkeflaschen aus Edelstahl sind eine tolle Alternative, die wesentlich leichter ist.

5.

Verpacke ohne Plastik

(Bild: Sebastian Schlecht)

Wenn du bei deinem Picknick weniger Müll verursachen willst, dann solltest du die mitgebrachten Speisen nicht in Plastik- oder Alufolie verpacken. Brot und Sandwiches kannst du zum Beispiel einfach in ein Küchentuch aus Baumwolle packen.

Nach dem Schlemmen kannst du dir damit auch die Remoulade von den Mundwinkeln wischen, juchu! Auch Wachstücher sind eine nachhaltige Alternative, um Lebensmittel zu verpacken.


Haha

Die Frau aus dem "Distracted Boyfriend"-Meme ist immer geschockt – und es ist so witzig!
Jemand hat ihre Fotos gesammelt.

Wahrscheinlich kennst du dieses Meme. "Distracted boyfriend" hat das Internet das Bild getauft. Seit Monaten geistert es durch unsere Timelines.