Bild: Getty Images; Montage: bento

Am 8. November sind in den USA nicht nur die Wahlen um das Präsidentenamt. Am gleichen Tag dürfen die Bürger im US-Staat Kalifornien aber über eine weitere wichtige Frage entscheiden:

Sollen Plastiktüten ab sofort verboten werden?
Warum ist das wichtig?

Die Menschheit produziert zu viel Plastik. Flaschen und Tragetaschen werden oft aus Polyethylen hergestellt, das aus Erdöl gewonnen wird. Schon die Produktion von Plastik schadet somit der Umwelt.

Aber auch als Müll schadet Plastik unserem Ökosystem: Landen Plastiktüten in der Natur – und nicht beim Recycling – brauchen sie mehr als 100 Jahre, bevor sie sich zersetzen. So gelangen Plastikteilchen von wenigen Millimetern Größe in der Nahrungskette und schädigen Ökosysteme (bento I). Mehrere Initiativen kämpfen dagegen an:

Was genau soll sich nun ändern?

Stimmen die Wähler für das Gesetz, wäre Kalifornien der erste US-Staat, der ein flächendeckendes Verbot von Plastiktüten einführt. Dann wären nur noch wiederverwendbare oder Papiertüten erlaubt. Ladenbesitzer und Supermärkte dürften diese zudem erst ab zehn Cent pro Tüte anbieten. Bislang gibt es so ähnliche Verbote bereits in mehreren kalifornischen Städten – die erreichen aber nur 40 Prozent der kalifornischen Bevölkerung. (California Legislative Office)

Wie sieht es in Deutschland und anderen Orten aus?
  • In Deutschland hat die Supermarktkette Rewe freiwillig Plastiktüten aus ihren Geschäften verbannt (bento II). Ein gesetzliches Verbot gibt es jedoch bislang nicht. Die Regierung und der Handelsverband haben hingegen eine Vereinbarung zur freiwilligen Reduzierung getroffen:

  • Die Europäische Union will Kunststofftüten in der gesamten Union reduzieren (Meldung des EU-Parlaments). Spätestens ab 2018 sollen die Tüten kostenpflichtig werden – das müsste dann auch Deutschland per Gesetz umsetzen. In Frankreich hatte die Regierung bereits im August ein Verbot von Plastikgeschirr beschlossen:

    • In den USA und Kanada haben mehrere Großstädte Initiativen gestartet, darunter San Fransisco, Montreal und Chicago:

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