Bild: Netto
Die Kette gibt‘s auch in Deutschland.

Plastiktüten sind Müll. Müll, der vermeidbar ist. Trotzdem sind Millionen Tüten in Umlauf, täglich verpacken Supermärkte und andere Geschäfte Waren in Plastik.

Eine dänische Supermarktkette will nun mit einer neuen Methode für weniger Plastikmüll sorgen: Plastiktüten kosten künftig Pfand. Und wer eine gebrauchte Tüte zurückbringt, bekommt umgerechnet 13 Cent zurück.

Hinter der Idee steckt die Dansk Supermarket Group. In den Filialen ihrer Supermarktkette Netto, die aber nicht mit der gleichnamigen deutschen Netto-Kette identisch ist, wird sie nun umgesetzt. (WWF)

Zunächst wurde das Pfandsystem auf den 56 Filialen auf der dänischen Insel Fünen eingeführt. Ziel sei weniger umweltschädlicher Plastikmüll in der Natur, teilten Netto und die Umweltschutzorganisation WWF mit. WWF beteiligt sich an der Idee: Die Einnahmen durch Tüten, die nicht zurückgegeben werden, kommen dem WWF zugute.

Nach einer Probephase soll die Initiative auf alle Netto-Märkte in Dänemark und im Ausland ausgeweitet werden. Auch in Deutschland – denn dort hat der dänische Netto nach eigenen Angaben auch rund 350 Filialen.

(Mit Material von dpa)


Future

Bitte, erhaltet das Bargeld!
Es gibt weniger Automaten? Das macht mich traurig.

Mit fast 21 bin ich zu Hause, sobald ich mein Smartphone entsperre. Ich habe Facebook, Instagram, in schlechten Zeiten auch mal Tinder. Meine letzte Postkarte schrieb ich mit 13, Geburtstagsgrüße sende ich über WhatsApp, Hausarbeiten tippe ich am Laptop. 

Doch genau deshalb gibt es Dinge, die vielleicht altmodisch sind, an denen ich aber festhalte: Fotos, die man in der Hand halten kann. Bücher, deren Seiten sich nicht nur virtuell umblättern lassen. Und: Bargeld. 

Genau das ist gerade auf dem besten Wege, abgeschafft zu werden – denn die Bedeutung von Geldautomaten nimmt in Deutschland immer mehr ab. Weniger Geräte werden neu installiert, alte oder kaputte nicht erneuert. 2015 gab es noch 61.100 Automaten – Ende 2017 waren es nur noch 58.400. (bento)