Bild: dpa

Mit Pandabären ist das so eine Sache. Es gibt nur noch sehr wenige auf der Welt – und die tun von sich aus nur sehr wenig für den Erhalt ihrer Art.

Also muss der Mensch nachhelfen. Und zusammenbringen, wer sich lieben soll. Genau das passiert jetzt in Berlin: 

Der Berliner Zoo empfängt zwei neue Pandas aus China – und hofft, dass sie sich hier paaren.

Es geht um die Pandadame Meng Meng und den Pandaherren Jiao Qing, zu Deutsch "Träumchen" und "Schätzchen". Die beiden stammen aus einer Zuchtstation in China, er ist sieben und sie vier Jahre alt. (Tagesspiegel)

Es sind die ersten Pandabären in Berlin seit dem Tod von Yan Yan und Bao Bao 2007 und 2012 – und die einzigen in einem deutschen Tierpark.

(Bild: Giphy )
In Berlin werden beide am Samstag mit einem Staatsakt empfangen:
  • Die Pandas wurden in speziellen Boxen mit Bambusgeruch eingeflogen.
  • Der Deal zwischen China und Deutschland wurde mehrere Jahre lang ausgehandelt.
  • In einem Zwischenstopp ging es von China über Nowosibirsk zur Landung um 14.45 Uhr auf dem BER.
  • Dort wurden die Tiere mit einer Polizeieskorte in den Zoo geleitet.
  • Am 5. Juli werden beide dann erstmals im Zoo zu sehen sein, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping kommen zur Zeremonie.
Hier überträgt der rbb die Ankunft in Berlin live.

Seit 2016 gehören Pandabären nicht mehr zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten (WWF). Sie gelten allerdings weiter als gefährdet

Berlin lässt sich die potentielle Liebschaft von Meng Meng und Jiao Qing auf jeden Fall einiges kosten. Beide werden für mindestens 15 Jahre an den Berliner Zoo verliehen, zu einem Preis von umgerechnet knapp 900.000 Euro jährlich. Kosten für Verpflegung und das neu eingerichtete Gehege sind da noch nicht dabei.

Wusstest du, dass Panda-Wissen ziemlich gut beim Flirten ist?


Gerechtigkeit

Das neue "Trumpcare"-Gesetz ist 142 Seiten lang – und das Wort "Frauen" kommt nicht vor
Wer interessiert sich schon für Mutterschutz und Schwangerschaft?

Seit Donald Trump Präsident ist, wird in den USA um die Gesundheitspolitik gerungen. Obamacare, das Vorsorgesystem von Vorgänger Barack Obama, halten Trump und die Republikanische Partei für Teufelswerk – und arbeiten daher an dessen Abschaffung (bento).

Ein erster Entwurf für eine Art Trumpcare war so schlecht, dass er keine Mehrheit bei den Abgeordneten bekam (bento). Nach wochenlanger Arbeit haben die Republikaner nun einen neuen Gesetzentwurf vorgestellt. 

Der Entwurf ist 142 Seiten lang. Und das Wort "Frauen" kommt nicht vor.