Und die bessere Rede gehalten.

Arnold Schwarzenegger kam zur Eröffnung, der Uno-Generalsekretär Antonio Guterres auch, Österreichs Präsident Alexander Van der Bellen sowieso. Am Dienstag hat Österreich den Austrian World Summit in Wien eröffnet – eine Konferenz, die sich dem Klimaschutz widmet und Ziele gegen die Erderwärmung. 

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz wollte gerade mit seiner Eröffnungsrede beginnen – da übernahm eine junge Aktivistin an seiner Stelle.

Kurz hat noch keine zwei Sätze gesagt, da rief die Frau aus dem Publikum, ob sie stattdessen reden dürfe. Er guckt irritiert, will erst mit seiner Begrüßung weitermachen – dann tritt er doch zur Seite.

Die Sprecherin gehört zur Organisation "System Change, not Climate Change", also: "Systemwandel, nicht Klimawandel". Während Kurz neben ihr steht, tritt sie ans Mikro und hält anstelle des Kanzlers die Rede.

Mit deutlichen Worten wirft sie der österreichischen Regierung vor, zu wenig gegen den Klimawandel zu tun:

Tag für Tag müssen wir gegen eine Politik ankämpfen, wie sie von der Bundesregierung gemacht wird.

"Wir messen Sie an ihren Taten und Plänen und Projekten, wir messen Sie daran, dass fossile Energieträger noch immer mit Milliarden gefördert werden und Sie nichts daran ändern wollen", fuhr die Aktivistin fort. Die Klimapolitik des Landes nannte sie "desaströs" – es sei keine Zeit mehr für "leere Worte".

Auf einem endlichen Planeten kann es kein unendliches Wachstum geben.

Sebastian Kurz blieb während der ganzen Rede ruhig. Hier könnt ihr sie sehen:

Klimapolitik gehört für Kurz nicht zu den allerwichtigsten Zielen seiner Amtszeit, Innere Sicherheit und Europapolitik gehen vor. Kritiker fürchten, dass der Klimaschutz sogar ganz vernachlässigt wird – in den Reihen seines Koalitionspartners von der rechtspopulistischen FPÖ zweifeln viele den Klimawandel sogar komplett an.

Der Kampf gegen den Klimawandel ist ein wichtiges Ziel (fast) aller Staaten der Erde. Die Massentierhaltung und Industrie muss beschränkt werden, um eine stärkere Erderwärmung und Umweltschäden und Massensterben zu verhindern.

Das sind die Folgen vom Raubbau an der Natur:

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Am 16. Mai 2018 werden weltweit weiß gekleidete Gruppen von Radfahrern im sogenannten "Ride of Silence" durch die Straßen fahren. Auch in Deutschland organisieren sich schon zahlreiche Gruppen. 

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