Bild: Christopher Furlong/Getty Images

Seit Mitte Oktober läuft das Projekt "The Ocean Cleanup" am Pazifischen Müllstrudel. Mithilfe einer schlauchartigen Maschine sollen unsere Weltmeere von Plastikmüll befreit werden. Neue Videoaufnahmen zeigen jetzt, wie gut es funktioniert – und wo es noch hakt.

Und wie läuft das Projekt "The Ocean Cleanup" bisher?

Der Meeresstaubsauger mit dem Namen "System 001", beziehungsweise "Wilson", fischt tatsächlich erfolgreich Plastikteile aus dem Meer. Das berichtete Erfinder Boyan Slat bereits Ende Oktober: Demnach werden auch sehr kleine Plastikteile aus dem Meer gefischt, ohne dabei die Meeresvegetation zu stören.  

Allerdings zeigt das nun veröffentlichte Video, dass es an einigen Stellen doch noch hakt. 

So "entkommt" bereits eingefangenes Plastik zum Teil wieder ins Meer. Wann genau und warum das passiert, das versucht das Forscherteam jetzt zu ermitteln. 

Als erste Maßnahme möchte das Team die Spannweite der Schläuche vergrößern. Dadurch hat der Wind dann einen stärkeren Effekt auf das Gerät, wodurch es sich schneller durchs Wasser bewegt. 

In diesem Video kannst du die Fortschritte von dem Projekt sehen:

Was ist "The Ocean Cleanup"?

Schätzungsweise 140 Millionen Tonnen Plastikmüll treiben in den Ozeanen.  "The Ocean Cleanup" ist das Projekt eines inzwischen 24-jährigen Wunderkindes aus den Niederlanden: Boyan Slat. Er will mit riesigen Schwimmbarrieren den auf der Meeresoberfläche treibenden Plastikmüll aufsammeln. Die Barrieren sind etwa 600 Meter lange gekrümmte Schläuche. Müll, der durch die Strömung gegen die Schläuche getrieben wird, verfängt sich in der Krümmung – und kann später eingesammelt werden. Anders als bei Netzen verfangen sich in den Barrieren keine Lebewesen. 

Im Video siehst du, wie die Technik von "The Ocean Cleanup" funktioniert.



Gerechtigkeit

"Mit Abscheu": Die AfD distanziert sich von ihrer eigenen Parteijugend

Die AfD-Spitze bemüht sich derzeit darum, dass der Verfassungschutz die Partei nicht beobachtet. Doch der eigene Parteinachwuchs könnte den Plan gefährden.

Nun distanziert sich die AfD von der "Jungen Alternativen". 

Der Parteivorstand erklärte am Montag nach einer Telefonkonferenz: