Hermien ist eine Kuh. Eine freiheitsliebende Kuh, die dem Tod knapp entkommen ist: Das Tier sollte im Dezember in einem Schlachtbetrieb in den Niederlanden getötet werden – konnte aber fliehen. 

Mittlerweile versteckt sich Hermien seit mehr als sechs Wochen im Wald – und kann nicht wieder eingefangen werden.

Die Kuh soll entkommen sein, als sie auf einen Lastwagen verladen werden sollte, der mehrere Tiere zum Schlachter fuhr (NL Times). 

Mittlerweile wollen sich viele Niederländer für sie einsetzen und das Tier retten – unter #JeSuisHermien twittern sie für ihre Freiheit.

Allerdings verstecke sie sich weiterhin im Wald – und begegne Menschen misstrauisch: "Sie ist sehr schüchtern und argwöhnisch gegenüber jedem, der ihr nahe kommt", sagt Bert Hollander der NL Times. 

Hollander arbeitet für Koeienrusthuis, einen Verein, der alternden Milchkühen eine neue Heimat gibt, damit sie nicht geschlachtet werden. Hermien würde perfekt zu Koeienrusthuis passen – wenn sie sich denn fangen lassen würde.

Meistens kommt Hermien nur nachts raus. Journalisten sind aber auch Aufnahmen bei Tag gelungen. 

Der Kuh scheint es gut zu gehen:

Mittlerweile hat sich selbst das niederländische Königshaus eingeschaltet. Pieter van Vollenhoven, der Schwager der ehemaligen Königin Beatrix, fordert auf Twitter, die Niederländer sollen Geld sammeln, um Hermien ein neues Zuhause zu geben:

Und tatsächlich wurde er erhört. Die niederländische "Party for the Animals" hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet – und nach eigenen Angaben 50.000 Euro gesammelt. 

Jetzt müsste nur noch jemand Hermien sagen, dass sie aus dem Wald kommen kann.

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Gerechtigkeit

Miete, Jobs und Ausbildung: Das will die GroKo für junge Menschen tun

Die Spitzen von CDU, CSU und SPD haben sich auf eine gemeinsame Große Koalition geeinigt. Ein erster Entwurf zum Koalitionsvertrag wurde veröffentlicht. 

Das Dokument ist 177 Seiten lang. Es trägt den Titel: "Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land." Hier kannst du das Dokument einsehen.

Im Vorwort loben sich die drei Parteien zunächst:

"Unsere Ausgangslage ist gut. Die Wirtschaft boomt, noch nie waren so viele Menschen in Arbeit und Beschäftigung. Das ist auch Ergebnis der Regierungszusammenarbeit von CDU, CSU und SPD."

Gleichzeitig geben sie aber auch zu, die Wähler enttäuscht zu haben:

"Das Wahlergebnis hat gezeigt, dass viele Menschen unzufrieden und verunsichert sind. Daraus ziehen wir [...] die entsprechenden Schlüsse."