Ka-Ching!

In den Niederlanden sollen weniger Menschen Autos fahren und stattdessen Rad, damit es weniger Staus gibt. Unternehmen sollen ihren Mitarbeitern dafür einen finanziellen Anreiz schaffen. (La Presse)

Für jeden gefahrenen Kilometer zur Arbeit sollen die Niederländer 19 Cent bekommen.

Wie Autofahrer eben auch.

Das ist die Idee der Staatssekretärin für Infrastruktur, Stientje Van Veldhoven.

Die Niederlande sind weltweit bekannt für ihre vielen Fahrräder. 

Laut Autoverband Bovag kommen in den Niederlanden 22 Millionen Räder auf 17 Millionen Einwohner. 

In einer Pressemitteilung teilt die Staatssekretärin Van Veldhoven mit:

"Ich will das Radfahren vorantreiben, um 200.000 Autofahrer aus ihren Fahrzeugen zu kriegen. So könnten wir gemeinsam drei Milliarden Kilometer zusätzlich auf dem Rad pro Jahr zurücklegen."

In der Provinz Nordbraband gibt es bereits ein Projekt namens "B-Riders". So werden Leute genannt, die vom Auto aufs Rad umsteigen, um zur Arbeit zu pendeln. Sie bekommen jetzt schon Geld als Belohnung. 

Auf der Internetseite der niederländischen Regierung werden die Vorteile des Radfahrens beschrieben:

  • Die Arbeitnehmer seien fitter und seltener krank.
  • Unternehmen können die Kosten für Parkplätze einsparen.

In den Niederlanden leben mehr als die Hälfte der Pendler weniger als 15 Kilometer von ihrem Arbeitsort entfernt. 

"In Anbetracht der Entwicklung der Elektro-Räder ist das eine Entfernung, die locker mit dem Rad machbar ist", sagt Staatssekretärin Van Veldhoven. (La Presse)


Art

Dieser Fotograf sammelt Botschaften, die andere in Bäume ritzen
Wisst ihr noch, damals im Wald?

Der erste Kuss, der erste Liebeskummer, das Gefühl von Verlorensein, nirgends hingehören. Es gibt viele Gefühle, die zu stark sind, um sie in uns zu behalten. Wir lachen, weinen, reden darüber, schreiben sie auf. 

Manchmal verewigen wir sie in der Rinde eines Baumes. In der Hoffnung, sie damit zu konservieren – oder einfach dort zu lassen. 

Seit 2012 streift der Fotograf Eirik Johnson durch Wälder und Parks und fotografiert Botschaften, die Menschen in Bäume geschnitzt haben. Nachts, wenn alles dunkel ist, macht er sie sichtbar. Er stellt seine Kamera auf, beleuchtet sie mit blauem Licht, entzündet Fackeln, manchmal Wunderkerzen. An anderen Abenden reicht der Schein des Mondes.