Zurecht!

New York. Wenn du es hier schaffst, so versprechen es die Lieder, schaffst du es überall.

Und er hier hat es definitiv geschafft: Eine Mandarinente, die vor einigen Tagen im Central Park auftauchte und seitdem die ganze Stadt in ihren Bann gezogen hat.

Sein Name ist bisher noch nicht bekannt, die Stilexpertinnen der "Elle" nennen ihn bis dahin einfach "Glamour Duck". Das "New York Magazine" kürte ihn bereits zum "begehrtesten Junggesellen New Yorks".

Doch was macht den Erpel so besonders?

Zum einen ist es natürlich sein extravagantes Äußeres. Während bei den in Deutschland üblichen Stockenten ein grüner Kopf und ein bisschen Blau auf dem Flügel schon das Höchste der Gefühle ist, feuern die Männchen der Mandarinente in ihrem Gefieder ein wahres Feuerwerk ab.

Lila, blau, rot, gelb, gepunktet, gestreift – du willst es? Sie haben es.

Doch bei diesem speziellen Erpel kommt noch etwas anderes hinzu. Ihn umgibt eine Aura des Geheimnisvollen. Denn niemand weiß, wie er in den Central Park gekommen ist. Eines Tages war er einfach da.

Mandarinenten leben eigentlich in Ostasien – also weit weg von Nordamerika. Zu weit, um zu fliegen, vor allem, wenn man eine Ente mit dermaßen schöner Frisur ist.

Weiß man denn irgendwas?!

Zuerst vermutete man, der Erpel sei aus einem nahegelegenen Zoo ausgebüchst. Der dementierte jedoch. Die New Yorker Parkbehörde vermutet nun, dass es sich um ein entflohenes Haustier handelt.

Wissen tut das jedoch keiner. Und so lebt "Glamour Duck" weiterhin von dem Mysterium, das ihn und sein schimmerndes Federkleid umgibt.

Bei den New Yorkern kommt das an: Täglich sammeln sich Menschen im Central Park, um die Ente zu bewundern und zu fotografieren. Irgendjemand hat ihm sogar einen Twitter-Account gemacht.

Dass der Erpel selbst sich dort aber nicht wirklich äußert, ist klar. Reden ist silber, Schweigen ist lila, blau, rot, gelb, gepunktet und gestreift.

Also viel cooler.

Mit Material von dpa


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