Müll zu vermeiden, ist im Alltag oft schwierig – weil viele Produkte nur in Unmengen von Verpackungsmaterial zu bekommen sind. Oft wird den Konsumenten die Müllvermeidung dabei schwerer gemacht, als sie sein müsste. 

Ganz vorne dabei auf der Liste des Verpackungsschwachsinns: verpacktes Obst und Gemüse – allen voran diese einzelnen, in Plastik eingeschweißte Auberginen oder Plastikbeutel mit zwei Paprikas.

Dass mit solchen Verpackungen mehr Müll produziert wird als nötig, haben jetzt zum Glück auch die großen deutschen Supermarkt-Ketten erkannt: Aldi und Lidl haben letzte Woche bekannt gegeben, in Zukunft mehr loses Obst- und Gemüse anbieten zu wollen. Beide Unternehmen sagten der Wirtschaftswoche, dass der Anteil unverpackter Obst- und Gemüsesorten erhöht werden soll.

Auch andere Supermarktketten streben an, Verpackungsmüll zu reduzieren. Edeka nennt die Reduzierung von Verpackungen ein "Schwerpunktthema" (WAZ). Konkurrent Rewe bemüht sich derweil mit verschiedenen Methoden, weniger Müll zu produzieren:

Außerdem testete der Supermarkt eine Laser-Kennzeichnung von Bio-Avocados und -Süßkartoffeln (Wirtschaftswoche).

Denn auch solche kleinen Plastikaufkleber machen in der Masse viel Müll. Und sind ein weiterer Verpackungsschwachsinn, auf den die Konsumenten sehr gut verzichten können.

Diese Firma testet bereits Plastik-freie Kennzeichnung:


Grün

Trump ist nun doch bereit, das Pariser Klimaabkommen zu unterzeichnen
Aber das mit den Polkappen hat er immer noch nicht verstanden.

US-Präsident Donald Trump hatte im Sommer den Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen verkündet. Die USA sind damit das einzige Land, das die Klimaschutzziele des Papiers nicht erfüllen will, zuletzt hatte selbst das Bürgerkriegsland Syrien das Pariser Abkommen unterzeichnet. (bento)

Jetzt ist Trump doch anderer Meinung. Unter gewissen Umständen könnten die USA wieder beitreten, sagte er.

Im Interview mit dem britischen Sender ITV, das am Sonntag ausgestrahlt wird, behauptet Trump, das Pariser Abkommen wäre für die USA "zum Disaster" geworden. "Aber wenn die einen guten Deal machen, dann haben wir eine Chance zurückzukehren", sagte er mit Blick auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. (The Guardian)