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Die neue Umweltschutz-Unlust

Wohl jeder von uns hat sich an der Mülltonne schon mal gefragt: Wo kommt das jetzt rein? Recycling gilt in Deutschland fast als Volkssport, trotzdem ist vielen immer noch nicht klar, welcher Abfall in welche Tonne gehört. 

2017 wurden laut Bundesverband Sekundundärrohstoffe (BSVE) 40 bis 60 Prozent des Verpackungsmülls falsch entsorgt. Beim Papiermüll sind es immer noch bis zu zehn Prozent. Tendenz steigend. Doch das Müll-Chaos macht nicht nur den Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen zu schaffen, sondern auch der Umwelt. 

Experten machen dafür vor allem zwei Probleme verantwortlich:

  • Der "reguläre Fehlwurf": Damit ist gemeint, wenn Gartenabfälle in die Plastiktonne geworfen werden oder Papiermüll in die Biotonne wandert. 
  • Der "intelligente Fehlwurf": Die Plastik-Klobürste in die gelbe Tonne geworfen? Gut nachgedacht, trotzdem falsch. Sie ist lediglich für Verpackungsmüll gedacht. Dazu gehört die verdreckte Klobürste allerdings nicht. 

Der Grund für die Unordnung am Mülleimer? Stadtreinigungen und Müllunternehmen vermuten, dass vor allem die Anonymität der Großstadt zum falschen oder weniger sorgsamen Mülltrennung führt. Sie sagen, bei vielen Bürgern fehle einfach das Grundverständnis für das Trennsystem – und eine einheitliche Aufklärung.

Diese sei vor allem auch bei Menschen notwendig, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprachen haben, so der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) Berlin. 

Was sind die Konsequenzen?

Ist die Fehlerquote zu hoch, nimmt die Müllabfuhr die Tonne ganz einfach nicht mit und hinterlässt dem Verbraucher alle Infos auf einem Etikett auf der Tonne. Denn: Die Entsorger können den Müll dann schlichtweg nicht recyceln, die Sortiermaschinen können den Müll nicht unterscheiden. 

Die Mülltüte wird aufwendig entfernt und kann erst dann getrennt und verwertet werden. Ein extremer Aufwand für die Unternehmen.

Experten zufolge sind Menschen, die in ländlicheren Regionen leben im Übrigen oftmals besser im Müll trennen. Zumindest in Sachen Müll ist auf dem Land also offenbar noch alles in Ordnung.

Mit Material von dpa.


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Mettessen und Hackfleisch-Pralinen: Wir waren auf Osnabrücks erstem Hackfestival
Mettigel und Co.

Der Traum aller Mettigel-Fans wird wahr: Ein Festival, bei dem sich alles – aber auch wirklich alles – ums Glück aus dem Fleischwolf dreht. Auf Osnabrücks erstem Hackfestival haben Köche, Restaurants und Hackliebhaberinnen die unterschiedlichsten Kreationen angeboten, vom klassischen Mettbrötchen mit Zwiebelring bis hin zur schokoladenüberzogenen Hack-Praline. 

Der Höhepunkt des Festes: Das Mettessen. Es galt so viele Mettbrötchen wie nur möglich innerhalb von fünf Minuten zu verspeisen. Wie das ausging, siehst du im Video.