Bild: Spoontainable
Fünf Geschmacksrichtungen für eine bessere Umwelt

Die Europäische Union will künftig Einweg-Plastikprodukte verbieten (bento). Ein passender Zeitpunkt, um ein Start-up für Nachhaltigkeit und gegen Plastikmüll zu gründen – was zwei Studentinnen der Uni Hohenheim getan haben. (Stuttgarter Zeitung)

Amelie Vermeer und Julia Piechotta bauten ein siebenköpfiges Team um ihr Start-up "Spoontainable" auf, mit dem sie Einweg-Eislöffel ersetzen wollen: Sie stellen essbare Eislöffel her.

So sehen die Löffel aus.(Bild: Spoontainable)

Auf der Seite ihrer Crowdfunding-Kampagne schreiben sie:

Jährlich werden bis zu 360.000.000 Plastikeislöffel in Deutschland produziert, die nach einmaligem Gebrauch im Müll landen.

Das wollen die Studentinnen ändern. Aus Mangel an Ressourcen stellen sie die Löffel bis heute in ihrer WG-Küche, einzeln und per Hand her.

Mithilfe des Crowdfundings will das Start-up nächstes Jahr in Großproduktion gehen und eine Walze und Zutaten für die maschinelle Produktion anschaffen. 10.000 Euro wollen die Studentinnen zusammenkriegen. Bisher haben sie gut 7000 Euro von Unterstützern bekommen.

Diese Geschmacksrichtungen gibt es:

  • Schokolade
  • Vanille
  • Zimt
  • Erdbeere
  • Zitrone

Die Eislöffel vegan und ohne Zucker. Sie bestehen hauptsächlich aus Pflanzenfasern, die bei der Verarbeitung von Gemüse und Obst übrig bleiben. Es werden also Lebensmittel verwertet, die sonst im Müll gelandet wären.

Der Preis für die Löffel werde zwischen sechs und zehn Cent liegen, vermutet Julia Piechotta. 

Dieses Projekt zeigt, wie viel Plastik schon in unseren Meeren herum schwimmt:


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