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Ein Kaffee auf dem Weg zur Arbeit oder beim Sightseeing schön mit einem Kaffee durch die Stadt schlendern: Für viele Menschen gehören Coffee-to-go-Becher zum Alltag. Doch genau dadurch sind sie ein riesiges Umweltproblem.

London hat jetzt eine neue Idee, um gegen den Wegwerfwahn vorzugehen – und zwar mit noch mehr Kaffeebechern.

In diesem Fall lassen sich die Becher allerdings nicht umhertragen, sondern stehen als übergroße Version im Londoner Bankenviertel Square Mile herum. Es sind nämlich Recyclingbehälter.

Die Abfalleimer sind ein Teil der "Square Mile Challenge" – nach eigener Aussage die größte Recycling-Kampagne Großbritanniens. 119 Cafés und 36 große Unternehmen beteiligen sich an der Aktion und stellen bei sich die Sammelbehälter auf. So sollen bis Ende des Jahres rund fünf Millionen Kaffeebecher einsammeln.

Warum sind die Becher ein Problem?

Allein in Deutschland landen jedes Jahr rund drei Milliarden Pappbecher im Müll (Deutsche Umwelthilfe). In Großbritannien werden etwa 2,5 Milliarden Stück pro Jahr weggeworfen (BBC).

Nur wenige Minuten benutzt, danach geht es direkt auf die Müllhalde. Denn: Die Becher werden meist nicht recycelt. Das liegt an der Plastikbeschichtung der Pappbecher. Durch den Materialmix lassen sich die Behälter nicht so leicht erneut verwerten.

Was passiert dann mit den gesammelten Bechern?

Laut der Initiative soll es zwei Wege geben:

  1. Die Becher werden komplett geschreddert und zu neuen Produkten verarbeitet. So sollen beispielsweise Parkbänke entstehen, die später an einen öffentlichen Platz in London gespendet werden.
  2. Das Plastik wird von der Pappe getrennt und beide Materialien landen im normalen Recycling-Prozess.

Trotzdem werden so natürlich noch immer Milliarden Einwegbecher produziert.

Wie es auch anders geht, zeigt dieses Beispiel:


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