Bild: xIanxCumingx/ Imago

Unsere Nächte werden immer heller. Das haben Forscher des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam herausgefunden. So haben seit 2012 sowohl die Intensität der künstlichen Beleuchtung als auch die bestrahlte Fläche weltweit um zwei Prozent zugenommen.

Der Grund für die immer heller werdenden Nächte sind LED-Lampen, schreiben die Forscher in einem Artikel des Fachmagazins "Science Advances".  Immer mehr Menschen würden auf LED umrüsten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Sie sind sparsamer im Verbrauch, haben eine längere Lebensdauer – und sie sind heller als andere Lampen.

Wie sich die Lichtverschmutzung auswirkt, zeigt sich anhand der kanadischen Stadt Calgary aus den Jahren 2010 (gelb) und 2015 (gelb und blau):
Klicke auf das Bild, um das GIF zu starten(Bild: GFZ Helmholtz Center)
Warum ist das ein Problem?

Unser Tag- und Nachtrhythmus könnte durch die heller erstrahlten Nächte durcheinander geraten, sagen Wissenschaftler des Forschungsverbunds Verlust der Nacht.

Doch nicht nur Menschen könnten unter den Folgen der Lichtverschmutzung leiden: Bei Tieren – etwa 30 Prozent aller Wirbeltiere und mehr als 60 Prozent aller Wirbellosen sind nachtaktiv – kann das zu Verhaltensstörungen wie Desorientierung, Anlockung, Erstarrung oder Abschreckung führen.

Was du dagegen tun kannst:

Die Lösung klingt so einfach – Licht aus! Doch damit nicht genug. In der Schweiz hat sich beispielsweise der Kanton Zürich damit auseinandergesetzt, wie man Lichtverschmutzung vermeiden kann. Zwar gelten die erarbeiteten Richtlinien für den öffentlichen Bereich, doch lässt sich vieles davon auch im Privaten ableiten – vor allem in der Weihnachtszeit, in der Dekorationen taghell erleuchtet sein können. Das sind die wichtigsten Grundsätze

  • Notwendigkeit (Menge an Strom reduzieren) 
  • Ausrichtung (Lichtlenkung von unten nach oben vermeiden)
  • Lichtlenkung (Licht präzise lenken) 
  • Helligkeit (nur so hell beleuchten, wie nötig) 
  • Lichtsteuerung (wenn schon das Licht in der Nacht brennen soll, dann mit Bewegungsmelder verwenden)

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Der erste Teaser zu "Jurassic World 2" zeigt Chris Pratt beim Raptoren-Kuscheln

Im Sommer 2018 kommt die Fortsetzung von "Jurassic World" in die Kinos – Infos zur Handlung oder gar einen Trailer gibt es bislang jedoch nicht. Nun hat Regisseur Colin Trevorrow eine erste kleine Szene aus "Jurassic World 2: Das gefallene Königreich" veröffentlicht.

Zu sehen ist Owen Grady (Chris Pratt) mit einem Baby-Raptor. Im ersten Teil war Owen als Dino-Dompteur im "Jurassic World"-Vergnügungspark zu sehen, der mit Velociraptoren kommunizieren konnte.