Bild: Imago
Man kann NIE genug Pinguine haben.

Bislang waren Forscher immer davon ausgegangen, dass im Osten der Antarktis um die 2,3 Millionen Adélie-Pinguine leben. Jetzt haben sie neue Satellitenbilder und Bodenzählungen ausgewertet und 3,6 Millionen zusätzliche Vögel entdeckt (Antarctica.gov). Wir addieren das kurz: Knapp sechs Millionen Adélie-Pinguine leben in der Antarktis!

Das hier ist übrigens einer davon:
(Bild: EPA/Dean Lewins)
Wo kommen denn die 3,6 Millionen zusätzlichen Pinguine her?

Viele Pinguin-Arten brüten an gleicher Stelle – daher sind sie für Forscher leicht zu zählen. Adélie-Pinguine gehören aber nicht dazu, sie sind viel unterwegs, ihre Kolonien sind in ständiger Bewegung. Entsprechend schwerer ist es, ihre Population zu schätzen (WWF). Forscher haben nun über mehrere Brutzeiten verschiedene Daten ausgewertet, um die Zahlen zu den Adélie-Pinguinen zu aktualisieren.

Hier sind übrigens noch mehr davon:
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Warum ist das so toll?

Die Adélie-Pinguine gehören aktuell nicht zu einer bedrohten Tierart. Weltweit gibt es zwischen 14 und 16 Millionen Adélie-Pinguine (WWF).

Das könnte sich allerdings in den kommenden Jahren ändern: Durch die globale Erderwärmung schmelzen die Pole – und damit der Lebensraum der Pinguine. Die Vögel siedeln vor allem in Küstengegend. Also in jenem Gebiet, das durch die Erwärmung wegbricht.

Das hier ist eine Aufnahme der Nasa, die aufzeigt, wie viele Adélie-Pinguin-Kolonien aktuell bedroht sind (rot) und wie viele wachsen (blau):

(Bild: Nasa Goddard Space Flight Center)

Wenn also mehr Kolonien entdeckt werden, in denen die Vögel wohlauf sind – dann ist das eine gute Nachricht. Vor allem in Zeiten, in denen Donald Trump Gelder für den Klimaschutz streicht. Oder den Klimawandel gleich komplett leugnet:


Musik

Marteria ist zurück! So klingt der erste neue Song
​"Aus Area 51 wird Marteria 51, aus Roswell wird Rostock"

Marteria ist zurück! Am heutigen Freitag hat der Rapper der erste Song zum neuen Album veröffentlicht. Das Lied heißt "Alien", die Platte "Roswell" – benannt nach dem Ort in den USA, wo im Sommer 1947 angeblich ein Ufo abgestürzt sein soll.

Entsprechend außerirdisch (und voller Marteria-typischen Wortspiele) sind die Lyrics: