Alexander Gerst ist Kommandant auf der Internationalen Raumstation (ISS). Von dort aus teilt er regelmäßig Botschaften aus dem Weltall. Darin zeigt er zum Beispiel, wie der Klimawandel voranschreitet.

Unter anderem um den Klimawandel geht es auch in einer neuen, sehr emotionalen Botschaft, die er am Mittwoch veröffentlichte. 

Darin wendet er sich an seine zukünftigen Enkelkinder:

"Liebe Enkelkinder, ihr seid noch nicht auf der Welt und ich weiß nicht, ob ich euch jemals treffen werde. Deswegen habe ich beschlossen, euch diese Nachricht hier aufzuzeichnen. Ich befinde mich gerade auf der Internationalen Raumstation im 'Cupola'-Aussichtsmodul und schaue auf euren wunderschönen Planeten runter. Obwohl ich bis jetzt fast ein Jahr im All verbracht habe und an jedem einzelnen Tag da runter geschaut hab’, kann ich mich einfach nicht daran sattsehen."

Die Botschaft ist zugleich auch eine Entschuldigung an die nächsten Generationen.

"Und wenn ich so auf den Planeten runterschaue, dann denke ich, dass ich mich bei euch wohl leider entschuldigen muss. Im Moment sieht es so aus, als ob wir, meine Generation, euch den Planeten nicht gerade im besten Zustand hinterlassen werden."

Den Menschen sei klar, dass sie "im Moment" den Planeten mit Kohlendioxid "verpesten", das Klima zum Kippen bringen, Wälder roden, die Meere mit Müll verschmutzen und die limitierten Ressourcen viel zu schnell verbrauchen würden.

Und dass wir zum Großteil sinnlose Kriege führen.
Alexander Gerst

Jede und jeder von uns müsse sich "an die eigene Nase" fassen.

"Ich würde mir wünschen, dass wir nicht bei euch als die Generation in Erinnerung bleiben, die eure Lebensgrundlage egoistisch und rücksichtslos zerstört hat."

Er hoffe, dass die Generation seiner Enkelkinder besser wisse als seine eigene, wie klein die Erde wirklich sei und wie limitiert auch die Ressourcen seien. Dass es sich lohne, mit den Nachbarn auszukommen und dass Träume wertvoller seien als Geld. 

Dass Jungen und Mädchen Dinge gleich gut können. Dass die eigene Sichtweise immer unvollständig bleibe. Dass man für Dinge, die es wert sind, auch mal ein Risiko eingehen sollte. 

"Ich wünschte mir, ich könnte durch eure Augen in die Zukunft schauen. In eure Welt und wie ihr sie seht. Das geht leider nicht und deswegen ist das Einzige, was mir bleibt, zu versuchen, eure Zukunft möglich zu machen. Und zwar die beste, die ich mir vorstellen kann."

Internationale Raumstation, Kommandant der Expedition 57, Alexander Gerst, 25. November 2018. 400 Kilometer über der Erdoberfläche.

Das ganze Video könnt ihr euch hier anschauen: 

Nachricht an meine Enkelkinder

Botschaft an meine Enkelkinder. Hi-res: https://youtu.be/4UfpkRFPIJk

Posted by Alexander Gerst on Wednesday, December 19, 2018

Streaming

Erste Bilder sind da: So sieht Will Smith als Dschinni in "Aladdin" aus

Disney holt den Dschinni aus der Flasche – und er sieht aus wie Will Smith. Nachdem jüngst schon "Die Schöne und das Biest" und "Dumbo" mit Schauspielern neu verfilmt wurden, ist nun auch der Zeichentrick-Klassiker "Aladdin" dran.

Der Film soll im Mai 2019 in die Kinos kommen, bisher gab es aber nur einen sehr mysteriösen ersten Teaser.

Nun hat Disney erste Bilder zur "Aladdin"-Realverfilmung veröffentlicht – und sie zeigen Will Smith als Dschinni.

Die Bilder sind im US-Magazin "Entertainment Weekly" erschienen. Die "Aladdin"-Realverfilmung wird von Guy Ritchie verfilmt, die ersten Bilder zeigen nun die bunten Gassen von Agrabah und den prunkvollen Sultanspalast. Vor allem aber Aladdin (Mena Massound), Jasmin (Naomi Scott), Dschafar (Marwan Kenzari), Affe Abu und den Dschinni (Will Smith). 

Will Smith hatte zuerst noch gewitzelt, er werde genauso blau sein, wie sein Trick-Vorbild. Die Bilder zeigen nun: Der Flaschengeist sieht doch etwas menschlicher aus.

Das sind die Haupt-Stars auf dem Cover von "Entertainment Weekly":