Bild: Imago

Zu Beginn der Weltklimakonferenz in Katowice durfte neben den Politikern auch die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg zu den Gästen sprechen. Sie nutzte ihren Auftritt, um den Politikern ordentlich in den symbolischen Hintern zu treten, berichtet die "Deutsche Welle".

Was war da los?

Thunberg rief alle jungen Leute dazu auf, sich für den Klimaschutz einzusetzen und für ihre Meinung einzustehen. "Wir müssen uns Gehör verschaffen", so die 15-Jährige. Die junge Generation müsse verstehen, was für ein Chaos die Älteren angerichtet hätten. "Die junge Generation muss alle verfügbaren Mittel nutzen – ob soziale Medien oder direkte Proteste wie Schulstreiks, um dafür Bewusstsein zu schaffen", so Thunberg weiter.

Die Schwedin ist bekannt für ihren Einsatz für den Klimaschutz. Schon seit vielen Wochen geht sie freitags nicht mehr in die Schule, um vor dem schwedischen Parlament zu demonstrieren. 

Welche Politiker attackierte Thunberg genau?

Zunächst nannte sie in ihrer Rede keine Namen. Betonte aber, auf Politiker sei kein Verlass: "Die Regierenden haben uns in der Vergangenheit ignoriert und werden es weiter tun. Die Regierenden haben bisher versagt", so Thunberg wörtlich.

Zudem zeigte sie sich wütend, dass einige Politiker den Gipfel "schwänzten." Ein klarer Seitenhieb gegen den US-Präsidenten Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die beide nicht anwesend waren. Der Nachrichtenagentur AP sagte Greta später, die Abwesenheit bei der Klimakonferenz zeige, welche Prioritäten Politiker wie Trump und Merkel setzen würden. 

Bis zum 14. Dezember wollen in Katowice Vertreter von mehr als 200 Ländern darüber verhandeln, durch welche Regeln die Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz von 2015 erweitert werden können. In Paris war damals beschlossen worden, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen. Die ausgegeben Ziele zur Reduzierung der Treibhausgase werden bisher bei Weitem nicht erreicht.

Es ist also zu hoffen, dass die Politiker endlich auf Menschen wie Greta hören.


Today

Dieses Anti-AfD-Plakat stammt nicht von Coca-Cola, aber der Konzern reagiert perfekt
Was steckt hinter der Aktion?

Der Weihnachtsmann urteilt am Ende des Jahres darüber, wer brav war – und wer eher weniger brav war. Außerdem ist er eine Werbefigur von Coca-Cola. 

Also liegt es doch nahe, dass der Weihnachtsmann nun im Namen von Coca-Cola nicht nur über artige Kinder, sondern auch über die AfD urteilt – oder?

Ein entsprechendes Plakat ist am Montag in Berlin aufgetaucht. In typischer Cola-Aufmachung ist darauf zu lesen: "Für eine besinnliche Zeit: Sag' Nein zur AfD!" Daneben grinst der Weihnachtsmann mit Flasche in der Hand, auch das Logo des Getränkekonzerns ist aufgedruckt.

Auf Twitter machte das Plakat rasch die Runde: