Bild: Climeworks/Arni Saeberg
Die Anlage "versteinert" einfach ihr CO2.

Es gibt Nationen, die zweifeln daran, ob der Klimawandel überhaupt real ist (*hust, USA*). Und es gibt Nationen, die arbeiten lieber an Lösungen, wie die Welt vor gefährlichen Schadstoffen bewahrt werden kann. Island zum Beispiel.

Der kleine Inselstaat hat nun die weltweit erste Anlage mit negativer Emission in Betrieb genommen.

Anstatt schädliches CO2 einfach in die Luft zu blasen, setzt die isländische Fabrik Hellisheidi auf eine Gegenmaßnahme. CO2 wird aus der Luft gesaugt und in Karbonatgestein umgewandelt – und so dem Klimasystem entzogen. Die Fabrik ist ein Pilotprojekt der Firma "Climeworks".

Wie genau funktioniert die Anlage?
  • CO2 wird aus der Umgebungsluft gefiltert und etwa 700 Meter in den Untergrund geleitet.
  • Dort führen chemische Reaktionen mit Basalt dazu, dass das CO2-Gas in unschädliches Karbonat versteinert wird.
  • Das Verfahren wird "Direct-Air-Capture" (DAC) genannt.

Das heißt: Die Fabrik stößt weiterhin CO2 aus, das kann noch nicht verhindert werden. Aber durch die DAC-Methode wird einfach CO2 aus der Umgebungsluft gezogen – sowohl das selbst produzierte als auch weiteres CO2, das sich in der Umgebung befindet – und so der negative Ausstoß des Schadstoffes nachträglich ins Positive verwandelt.

So schlimm ist der Klimawandel für die Umwelt:
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Ganz weg ist das CO2 natürlich nicht. Aber durch die Bindung an das Karbonatgestein bleibt es für mindestens eine Million Jahre im Untergrund eingeschlossen (Quartz). Die Idee des DAC-Verfahrens wurde vor einigen Monaten bereits in der Schweiz getestet. Lange Zeit galt sie als zu aufwendig, um sich zu lohnen (Scinexx). 

Nun wurde sie in Island erstmals an eine Fabrik gekoppelt. Mit Erfolg.

Style

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