Zwei Fragen, zwei Antworten

2018 scheint für Irland Jahr des Umbruches zu sein. Erst im Mai sprachen sich die Irinnen und Iren in einer historischen Volksabstimmung für ein Recht auf Abtreibung aus, knapp zwei Monate später folgt die nächste große Entscheidung (bento). 

Irland möchte in Zukunft kein Geld mehr in fossile Energien investieren. Ein entsprechendes Gesetz hat das irische Parlament am Donnerstag verabschiedet.

Was bedeutet das?

Der irische Staatsfonds darf nicht mehr in Gas, Kohle oder Öl investieren, außerdem müssen bereits bestehende Investitionen innerhalb der nächsten fünf Jahre abgezogen werden.

Wie sind die Reaktionen?

Die Grüne Partei Irlands spricht in einem Tweet von einem "historischen Tag für Irland". 

Sogar vor der irischen Botschaft in Boston wurde die Entscheidung des Parlaments gefeiert.

Irland sende mit dem Gesetz ein Signal nach außen, dass Maßnahmen zur Kilmakrise dringend schneller ergriffen werden müssen. Der Anfang sei der Ausstieg aus fossilen Energien, sagte Eamonn Meehan, Geschäftsführer der Klimalobby "Trocaire", die sich für das Gesetz starkgemacht hat.


Fühlen

Wie man Menschen nennen kann, die weder "er" noch "sie" sind
Nein, "es" ist keine Option!

"Hast du grade sie gesagt? Meintest du nicht er?", hat jemand auf einer Party mal einem Bekannten entgegengelallt, der ihm gerade erzählt hatte, was ich an diesem Abend in einer Provinzdisko mache. 

Ich weiß das, weil ich in Hörweite stand, die Bemerkung nicht gerade leise war, und sie mein damaliges, jüngeres Ich ziemlich pikierte – fast so sehr wie der an mich gerichtete Nachsatz: "Ach nee, warte, du hast ja 'n paar richtig süße Titten!"