And after all... you're my Wondiwoi ❤️

Ein gelungenes Comeback hinzulegen, ist schwer – fragt mal die Backstreet Boys, Oasis oder Tokio Hotel. Doch wenn es gelingt, ist die Wirkung des "Ich bin noch längst nicht weg" immens. Das gilt umso mehr, wenn dich die Welt nicht nur für irrelevant, sondern für tot gehalten hat. (Dem letzten, dem das so richtig gut gelungen ist, lackieren viele aus lauter Ehrfurcht sogar jedes Jahr ein paar Hühnereier.)

Nun gibt es jedoch einen weiteren Player, dem der "Zurück von den Toten"-Move gelungen ist. Es ist das Wondiwoi-Baumkänguru.

Vor 90 Jahren schoß ein deutscher Biologe ein Exemplar. Seitdem wurde das Tier nie wieder gesichtet. Zoologen hielten die Art deshalb für ausgestorben. (National Geographic)

Doch wie sich jetzt herausstellte, ist das Wondiwoi-Känguru alles andere als das. Es hatte offenbar einfach bloß keine Lust, irgendwelchen dahergelaufenen Biologen unter die Augen zu treten (was man nach der letzten Erfahrung durchaus nachvollziehen kann).

Dass sich zumindest ein Wondiwoi-Känguru bester Gesundheit erfreut, beweisen nun Fotos, die ein britischer Botaniker geschossen hat. 

In den Wondiwoi-Bergen von Neuguinea in Indonesien entdeckte der das gleichnamige Känguru, völlig ruhig saß es auf einem Baum. Auch an anderen Bäumen sichteten er und sein Team typische Kratzspuren. Heißt: Wo ein Känguru ist, sind vielleicht noch mehr.

Seine Entdeckung legte er Experten für Baumkängurus vor. Die sind ebenfalls der Meinung, dass es sich beim fotografierten Tier um ein Wondiwoi handeln muss.

Känguru-Fans und Supporter sind seitdem verzückt – denn die Baumkängurus in der Gegend werden dank Rodungen und Bergbau tendenziell immer weniger.

Also endlich mal ein Comeback, das man guten Gewissens als geglückt bezeichnen kann.


Today

Wütende Proteste, Journalist abgeführt, Differenzen mit Merkel: So läuft Erdogans Berlin-Besuch
"Ich habe nichts gemacht."

Der Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan versetzt Berlin in einen Ausnahmezustand: Über der Stadt gilt ein Flugverbot, die Polizei richtete mehrere Sperrzonen ein, es herrscht die "höchste Gefährdungsstufe" (Tagesspiegel). Trotz der Sicherheitsvorkehrungen Steinwürfe bei Demonstration kam es zu mehreren Zwischenfällen – und zu wütenden Protesten.

1 Steinwürfe bei Demonstration

Bereits am Donnerstagabend waren bei einer nicht angemeldeten Demonstration gegen Erdogan zwei Polizisten verletzt worden. Einige Demonstranten hätten sich vermummt und die Einsatzkräfte mit Steinen beworfen, dabei seien zwei Beamte leicht verletzt worden, teilte die Polizei am Freitag mit. In Kreuzberg wurde zudem ein Wartehäuschen der BVG, mehrere Autos und die Scheiben einer Bank beschädigt. (Zeit Online

2 Kritischer Journalist aus Pressekonferenz abgeführt

Während der Pressekonferenz von Angela Merkel und Erdogan wurde ein Journalist vor laufenden Kameras abgeführt. Adil Yigit trug ein T-Shirt mit der Aufschrift "Freiheit für Journalisten in der Türkei". Während er von Ordnern abgeführt wurde, rief er mehrfach: "Ich habe nichts gemacht." (Welt