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An den ersten Urlaubsorten wird sie nun verboten.

Wer schon Mal im Meer schnorcheln war, kennt die bunten leuchtenden Korallenriffe. Und kennt aber leider auch die grauen, verblassten und ausgeblichenen Korallenriffe. Es sind tote Korallen.

Ein Grund für das Korallensterben ist Sonnenmilch, die über die Menschen ins Wasser kommt. 

Deshalb hat Hawaii als erster US-Bundesstaat nun ein Gesetz verabschiedet, das Cremes, die sogenannte Oxybenzon enthalten, verbietet. Zum Schutz der Korallenriffe. Das Gesetz soll 2021 in Kraft treten. (Huffington Post)

Was ist Oxybenzon?

  • Bei Oxybenzon handelt es sich um einen chemischen Filter. (Utopia)
  • Teilweise wird es verwendet, um Gerüche in Kosmetika zu verstärken und Farben zu stabilisieren.
  • In Sonnencremes wird es eingesetzt, da es vor UVB- und sogar einem Teil der UVA-Strahlung schützt.
  • Aber: Es schadet eben auch den Zellen von Korallen.

UV-Strahlung

Nur circa fünf Prozent der Sonnenstrahlen, die auf der Erde ankommen, sind UV-Strahlen. Und diese sind gefährlich. UVC-Strahlen werden von der Ozonschicht blockiert, UVA- und UVB-Strahlen dringen jedoch bis an die Erdoberfläche durch.

  • UVA-Strahlen sorgen dafür, dass die Haut altert oder Allergien hervorgerufen werden. 
  • UVB-Strahlen sind dafür verantwortlich, dass die Haut gebräunt wird. Im schlimmsten Fall verursachen sie Sonnenbrand, schlimme Verbrennungen oder Hautkrebs.

Wie schadet Oxybenzon den Korallenriffen?

Unsere Sonnenschutzmittel landen nicht nur auf der Haut, sondern auch im Meer. Laut Angaben der amerikanischen Meeresbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Adminitration) gelangen weltweit jährlich 6.000 Tonnen Sonnenschutz in die Meere. (Süddeutsche Zeitung)

  • Das Ökosytem der Korallenriffe ist sehr empfindlich. Durch Temperaturschwankungen, verursacht beispielsweise durch den Klimawandel, gerät ihr System aus dem Gleichgewicht, die Korallen überleben nicht mehr. (WWF
  • Aber auch durch chemische Filter, wie sie in den meisten gängigen Sonnencremes verwendet werden, kann die DNA der Korallen angegriffen oder verändert werden. Sie verblassen, bleichen aus und sterben. Zurück bleibt ein weißes Skelett. 
  • Denn die Algen, die mit den Korallen in einer Symbiose, also einer biologischen Zweckgemeinschaft leben, werden durch den Filter getötet. Genau diese Algen geben den Korallen ihre leuchtende Farbe, versorgen sie außerdem mit Sauerstoff und verwerten ihre Ausscheidungen. Sowohl Alge als auch Koralle überleben durch den chemischen Filter nicht.

Am Strand von Yucatán (Mexico) sind bereits ausschließlich biologisch abbaubare Sonnencremes zugelassen. 

Warum sind Korallenriffe wichtig?

Ohne die Korallen stirbt auch das Leben an den Riffen – denn sie schützen seit langer Zeit den Lebensraum von vielen Fisch- und Pflanzenarten. Das Ökosystem Korallenriff hat nämlich Wege gefunden, wie es Naturkatastrophen entkommen kann. (Planet Wissen)

  • Korallenriffe können Sturmfluten oder übermäßige Süßwasserzufuhren überleben.
  • Dadurch bleibt der Lebensraum der anderen Meeresbewohner auch in Extremsituationen erhalten.

Welche Alternativen gibt es zu Oxybenzol?

In Europa ist Oxybenzol aus Kosmetika und Sonnenschutzprodukten größtenteils verschwunden. Die Ersatzstoffe sind aber kaum besser für die Natur. (Süddeutsche Zeitung)

  • Oxybenzol wurde hauptsächlich durch Octocrylen ersetzt.
  • Der Stoff ist wasserunlöslich und für die Umwelt nur sehr schwer abbaubar.
  • Octocylen steht außerdem unter Verdacht, sich negativ auf die Meeresorganismen auszuwirken und vor allem ihren Wachstum zu hemmen.

Sind Öko-Sonnencremes die Lösung?

  • Ökologische Sonnencremes enthalten keine chemischen UV-Filter.
  • Um vor der gefährlichen Strahlung zu schützen, werden physikalische Filter verwendet. 
  • Als Filter kommt vor allem Totandioxid zum Einsatz – es soll die Strahlungen abblocken. 
  • Für Menschen ist der Stoff unbedenklich, Forscher fanden jedoch heraus, dass Wasserflöhe daran sterben können. (Süddeutsche Zeitung)

Zuverlässig umweltfreundlich ist bislang wohl kein Sonnenschutzmittel. Ein Tipp, den Surfer geben: Den Körper mit Kleidung bedecken. Hierzu eignen sich beispielsweise Longsleeves aus Lycra oder oder lange Hosen aus Neopren


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