Die Grüne Jugend fordert ein Recht auf Asyl für Menschen, deren Heimat durch den Klimawandel unbewohnbar wird. Immerhin seien die reichen Industrieländer vor allem Schuld daran.

Was genau hat Ricarda Lang von der Grünen Jugend gesagt?

Ricarda Lang, Vorsitzende der Grünen Jugend, sagte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Die EU sollte den Bewohnern von Inselstaaten, die durch den Klimawandel bedroht sind, die europäische Staatsbürgerschaft anbieten und ihnen eine würdevolle Migration ermöglichen."  

"Ein solcher Klimapass wäre nicht nur eine Frage von Solidarität, sondern auch von Verantwortung - immerhin sind es unter anderem die Länder der Europäischen Union, die durch eine verantwortungslose Energie-, Wirtschafts-, und Agrarpolitik zur menschengemachten Klimakatastrophe beigetragen haben."

Das sind die Folgen des Klimawandels:

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Das kannst du tun, um die Umwelt zu schützen:

LEVEL 1: Was du vom Sofa aus tun kannst
Du siehst einen coolen Post über Klimawandel, Frauenrechte oder ein anderes wichtiges Thema? Klick nicht nur auf "Like", sondern teile ihn. Selbst wenn er nur ein paar Leute inspiriert, ist das etwas Gutes.
Lass dir keine Kontoauszüge mehr schicken. Bestell sie ab und lad sie dir im Online-Banking runter. Dann hast du immerhin weniger Papier verschwendet.
Sei laut - selbst vom Sofa aus. Du kannst per E-Mail deine Politiker daran erinnern, mehr für die Umwelt zu tun, oder online an Petitionen teilnehmen.
Du daddelst eh im Netz herum? Dann google doch zwischendurch, ob die Läden oder Marken, bei denen du einkaufst, vorbildlich mit ihren Arbeitnehmern und der Umwelt umgehen...
... falls nicht, könntest du beim nächsten Einkauf woanders hingehen.
Melde die Arschlöcher: Wenn du siehst, dass Menschen im Netz andere fertigmachen, dann schau nicht einfach weg, sondern melde die Postings, ...
... mach Screenshots und in ganz schlimmen Fällen wende dich an die Polizei oder im Fall von Bekannten an Vertrauenspersonen aus deren Umfeld.
Lies/guck/hör mehr Nachrichten. Nur wer etwas mitbekommt, kann auch etwas tun. (Da du auf diesem Artikel gelandet bist, scheinst du das glücklicherweise schon zu tun.)
Du hast ein schlechtes Gewissen, willst aber auf manches nicht verzichten? Auf Seiten wie Atmosfair kannst du durch Spenden Projekte unterstützen, ...
die deinen CO2-Fußabdruck ausgleichen - zum Beispiel den letzten Flug in den Urlaub.
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LEVEL 2: Mehr Tipps für dein Zuhause (manches davon geht sogar auf dem Sofa)
Heiz den Backofen nicht vor. Klar, bei manchen Dingen braucht man eine spezifische Temperatur, aber viele Speisen (Aufläufe und Co.) kann man schon in den Ofen stellen, ...
... sobald man ihn anmacht. So kann der Ofen am Ende früher wieder ausgeschaltet werden.
Kauf öfter mal das nicht eingepackte Gemüse. Bei vielen Produkten kann man als Konsument ganz leicht zeigen: Dieser ganze Verpackungsmüll nervt mich.
Hol dir einen Teppich: Er hält den Raum im Winter etwas wärmer und du musst nicht so viel heizen.
Du bist Raucher? Dann kauf Streichhölzer statt Feuerzeuge. Deren Produktion verbraucht weniger Ressourcen und ist umweltfreundlicher.
Tu deinen Haaren einen Gefallen und lass sie manchmal einfach an der Luft trocknen, anstatt zu föhnen. Verbraucht dann keinen Strom. Das gilt auch für Wäschetrockner, falls du einen hast.
Iss weniger Fleisch. Du musst kein Veganer werden. Aber die Fleischproduktion verbraucht unfassbar viele Ressourcen, im Vergleich zu allen anderen Lebensmitteln...
... also hilft es schon, wenn du deine Fleischlust ein wenig zügelst.
Und zum Schluss noch ein paar All-Time-Favourites: Mach Wasch- und Spülmaschine nur an, wenn sie auch voll sind, dusch nicht so lange und recycle deinen Müll. So!
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LEVEL 3: Was du draußen tun kannst
Kauf klüger ein: Wer sich vorher überlegt, was er braucht und was nicht, kauft nicht mehr als er braucht und fällt auch nicht so oft auf Marketing-Tricks herein.
Wo wir schon beim Einkaufen sind: Wenn es geht, kauf lieber lokal als bei der Kette. Viele kleine Geschäfte beleben deine Stadt, geben Menschen Arbeitsplätze und ...
... in manchen Fällen kaufen sie auch bei lokalen Herstellern ihre Produkte ein. Also einfach mal umschauen.
Wenn du Fisch kaufst oder im Restaurant bestellst, guck vorher kurz nach, ob die Fischart bedroht ist oder ob die Art, sie zu fangen, der Umwelt schadet. Hier geht das ganz leicht.
Besseres Gewissen beim Kaffeetrinken: Kauf nicht so oft die Wegwerfbecher, sondern hol dir einen schicken Wiederverwendbaren. Das selbe gilt für Wasserflaschen aus Plastik und Einkaufstüten.
Kauf hässliches Obst. Die schönen Äpfel gehen immer weg, aber ein paar Dellen oder eine komische Form machen Obst und Gemüse oft zum Ladenhüter. Dadurch werden sie nicht nur zu unnötigem Müll, ...
... sondern es sendet auch die Nachricht an die Produzenten: "Wir wollen Gen-Food und Chemie im Anbau, damit das Obst möglichst perfekt wird." Schluss damit!
Geh Second Hand shoppen. Sehr viele Probleme der Welt wären nicht so extrem, wenn wir nur nicht so wahnsinnig viele Waren produzieren würden. Gib lieber coolen Fundstücken ein neues Zuhause.
Und nochmal Second Hand: Spende, was du nicht brauchst. Wohltätige Organisationen freuen sich - und die Umwelt auch.
Geh wählen! Man kann es einfach nicht oft genug sagen.
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Mit Material von dpa


Sport

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