Bild: Getty Images/Mark Large
Es ist der Start einer großen Umweltschutz-Initiative.

Plastik wird nur sehr langsam zersetzt, jeden Tag landen Tonnen an Verpackungen, Folien und Kleinstteilchen in der Natur. Nun will Großbritannien einem besonders sinnlosen Stück Plastik den Kampf ansagen: dem Strohhalm.

Plastikstrohhalme sollen in Großbritannien verboten werden, das entsprechende Gesetz könnte schon im kommenden Jahr kommen. Das kündigte Premierminister Theresa May am Mittwoch an. (UK Government)

Die Initiative sei Teil eines größeren Programms – nämlich dem Verbot sämtlichen Plastikmülls bis 2042.

May sagte bei der Ankündigung:

Plastikmüll ist eine der größten Umwelt-Herausforderungen für die Welt, die Meere zu schützen muss eines unserer zentralen Anliegen werden.

Entsprechend soll es nicht bei Strohhalmen bleiben: Auch Umrührstäbchen und Wattestäbchen sollen gleich mit verboten werden.

In den vergangenen Monaten hat die britische Regierung bereits erste Verbote und Initiativen umgesetzt. Das ist passiert:

  • Auf Plastiktüten gibt es jetzt eine Steuer, was den Verkauf deutlich reduziert hat.
  • Und Microglaskugeln wurden komplett verboten. Die winzigen Teilchen werden unter anderem als Füllstoff für Polyesterharz und Epoxidharz verwendet.

Insgesamt will Großbritannien umgerechnet 70 Millionen Euro in die Hand nehmen, um nach Ideen zu forschen, mit denen sich Plastikmüll vermeiden lässt.


Streaming

"Die Welle" wird die nächste deutsche Serie bei Netflix
Die Produktion beginnt noch in diesem Jahr.

Netflix hat angekündigt "Die Welle" als neue deutsche Serie zu produzieren. Der Streamingdienst will nach Erfolgen wie "Dark" (Deutschland) und "Haus des Geldes" (Spanien) weiter auf europäischen Content setzen. (Netflix).

Die Serie wird von den Machern des gleichnamigen Kinofilms für Netflix produziert. Das Buch "Die Welle", das sowohl für den Kinofilm und jetzt auch für die Serie als Vorlage dient, handelt von einem tatsächlich durchgeführten Sozialexperiment.