Bild: GettyImages/ Andreas Rentz

Immer mehr Supermarktketten verzichten auf Plastiktüten. Doch an dem, was im Einkaufskorb landet, hat sich bislang wenig verändert. Die meisten Hersteller setzen noch immer auf Kunststoffverpackungen

Eine britische Supermarktkette will jetzt auch das ändern. Sie verzichtet als erstes großes Unternehmen im Land künftig bei allen Eigenmarken auf die Plastikverpackung. (Guardian)

Innerhalb von fünf Jahren will die Supermarktkette "Iceland" das Plastikverbot umsetzen. 

Bis dahin sollen die bisherigen Verpackungen vollständig durch Lösungen aus Papier und Karton ersetzt sein. Bei den meisten Produkte handelt es sich dabei um Tiefkühlware – "Iceland" ist eine Kette für gefrorene Lebensmittel. Mit dem Schritt will das Unternehmen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Jede Minute wird eine LKW-Ladung Plastikmüll in unsere Ozeane gekippt
Iceland-Chef Richard Walker

In einer eigenen Umfrage hätten 80 Prozent der Befragten den Schritt unterstützt, sagt "Iceland". Das Unternehmen verspricht, dass die neuen Verpackungen vollständig recycelbar sein sollen. "Es gibt wirklich keine Ausreden für sinnlose Verschmutzung mehr", so "Iceland"-Chef Walker. Die ersten Produkte sollen bereits in den kommenden Monaten umgestaltet werden.

Erste Kritiker warfen dem Unternehmen unterdessen bereits vor, Augenwischerei zu betreiben. Außer den Eigenmarken seien auch in Zukunft alle Produkte in Plastik eingepackt. 

Doch gegen diesen Vorwurf bekommt "Iceland" ausgerechnet Unterstützung von Umweltschützern. Der britische Greenpeace-Chef John Sauven meint: "Es liegt jetzt an den anderen Supermärkten und Lebensmittelherstellern, auf diese Herausforderung zu antworten." 

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