Frankreich will mehr für die Umwelt tun. Deshalb hat die französische Regierung im August ein Gesetz erlassen, das den Verkauf von Plastikbesteck und Plastikgeschirr verbietet. Bei WG-Partys Plastikbecher statt Gläser hinstellen geht dann nicht mehr. Bis 2020 haben Produzenten Zeit, sich an das neue Gesetz anzupassen. Dann muss das Einweggeschirr biologisch abbaubar sein. (Associated Press)

Warum gibt es das Gesetz?

Frankreich ist das erste Land, das für den Umweltschutz solche Regelungen trifft. Durch das Gesetz soll weniger Müll entstehen. Die Franzosen werfen jedes Jahr 4,73 Milliarden Plastikbecher weg und nur ein Prozent davon kann recycelt werden. Außerdem soll der Energieverbrauch zur Plastikproduktion reduziert werden. Eingebracht haben das Gesetz die französischen Grünen, die Partei EELV. (The Local)

Was sagen Kritiker?

Insbesondere Pack2Go kritisiert das Gesetz. Die europäische Lobbygruppe für die Verpackungsindustrie sagt, es verstoße gegen den freien Warentransport in Europa. Firmen, die keine biologisch abbaubaren Produkte herstellen, können nicht mehr an Frankreich liefern.

Was tut Frankreich sonst noch für die Umwelt?

Seit dem 1. Juli 2016 sind in Frankreich, wie in einigen anderen Ländern, Plastiktüten verboten. Außerdem dürfen große französische Supermärkte schon seit Anfang des Jahres unverkaufte Lebensmittel nicht mehr einfach wegschmeißen. Stattdessen soll die Ware als Tierfutter oder als Kompost für die Landwirtschaft genutzt werden.

Supermärkte, die mehr als 400 Quadratmeter Fläche haben, sind verpflichtet, ein Abkommen für Lebensmittelspenden mit einer karitativen Organisation zu schließen. Im Durchschnitt wirft jeder Franzose 20 bis 30 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weg. Bis 2025 will Frankreich die Abfallmenge so halbieren. (bento, ORF, Geo)

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