In der großartigen Star-Wars-Parodie "Spaceballs" gibt es eine berühmte Szene, in der Mel Brooks sich eine erfrischende Dose Frischluft aufmacht. Der Witz daran ist natürlich, dass es Schwachsinn ist, sich für teuer Geld etwas zu kaufen, das überall umsonst zu haben ist. 

(Bild: Giphy )

Das Lachen vergeht einem aber, wenn man merkt, dass diese Szene so abwegig gar nicht ist. In Deutschland passiert so etwas jeden Tag millionenfach, nur eben nicht mit Luft sondern mit Wasser: Fast 150 Liter Mineralwasser kauft der durchschnittliche Deutsche jedes Jahr – mehr als das Zehnfache von dem, was noch vor wenigen Jahrzehnten konsumiert wurde, und 150 Liter mehr als eigentlich nötig wären. (Und fast die Hälfte davon sind Einwegflaschen.)

Aber es gibt eigentlich keinen einzigen guten Grund, Geld für Flaschenwasser auszugeben, statt sich einfach am Wasserhahn zu erfrischen. Gründe dagegen gibt es andererseits ziemlich viele. Eine Auswahl.

1. Mineralwasser ist nicht gesünder als Leitungswasser

Das Wort "Mineralwasser" ist schon für sich genommen eine Meisterleistung der Werbeindustrie. Denn natürlich klingt das, als seien darin mehr Mineralien enthalten als in dem Wasser, das bei dir aus dem Hahn fließt. 

Bei den allermeisten Sorten Mineralwasser stimmt das allerdings nicht. Es ist sogar so, dass einige der angebotenen Marken als "mineralstoffarm" eingestuft wurden. Das ist auch gar nicht schlimm, da wir den Großteil unserer benötigten Dosis Mineralien sowieso mit dem Essen aufnehmen. Gesünder macht das die sogenannten Mineralwasser dennoch nicht. 

2. Wasser aus der Flasche schmeckt nicht besser

Wenn du Fan von Wasser aus der Flasche bist, hast du sicher auch deine Lieblingsmarke. Die schmeckt dir viel besser als alle andere Sorten: viel erfrischender, viel weniger metallisch, mit einer leichten Rosmarin-Note im Abgang. 

Abgesehen von den verschiedenen Dosierungen an Kohlensäure, sind die tatsächlichen Unterschiede jedoch kaum zu bemerken. Blindtests haben wieder und wieder ergeben, dass Menschen nicht zwischen Flaschenwasser und Hahnwasser unterscheiden können. Und schon gar nicht zwischen Mineralwassern verschiedener Marken. Dein feines Zünglein hat sich von Werbung und Flaschendesign in die Irre leiten lassen. Sorry.

(Bild: Giphy )
3. Dein Rücken wird es dir danken

Nur nebenbei gesagt: Wenn du dir kistenweise Wasser kaufst, dann hast du daran auch regelmäßig zu schleppen. Und weil die Meisten das in der Regel falsch machen, bekommen sie dadurch weniger Muskeln als Rückenprobleme. Und das heißt: extra Yoga zum Ausgleich. 

(Bild: Giphy )
4. Es ist viel, viel, viel teurer

Das muss kaum gesagt werden. Ein Liter aus dem Hahn kostet weniger als einen Cent. Ein Liter Markenwasser auch mal das Dreihundertfache. Schließlich bezahlst du Abfüllung, Verpackung, Transport, Werbung und nicht zuletzt den Namen des Produktes. Für Trinkwasser bezahlen ist also, als würdest du dein Geld... wie geht die Redewendung nochmal?

(Bild: Giphy )

Genau. 

5. PET-Einwegflaschen sind umweltschädlich

Fast 50 Prozent des Mineral- und Heilwassers wird in PET-Einweg-Flaschen verkauft. Das ist eine riesige Menge Plastik. Und auch wenn dieses Plastik zu großen Teilen recycelt wird, landet vieles davon im Meer – Stichwort "Plastikmüll-Insel im Ozean". Dort wird es kleingerieben und von Fischen aufgenommen, die wiederum auf deinem Teller landen. Bon Appetit.

(Bild: Christopher Furlong / Getty Images)
6. Ja, wirklich, wirklich umweltschädlich

Lassen wir hier einfach mal die Zahlen sprechen. Mehrwegflaschen reisen durchschnittlich 260 Kilometer durch die Welt. Einwegflaschen legen von der Abfüllung bis zur Entsorgung sogar die doppelte Strecke zurück. Ganz schön viel Aufwand für so ein bisschen Erfrischung. Da musst du dich nicht wundern, wenn man dich dafür schräg anguckt.

(Bild: Giphy )
7. Der beste Grund jedoch: Es gibt wirklich gute Alternativen

Wenn du auf Leitungswasser verzichten willst, ist das heute so einfach wie nie zuvor. Es gibt Tischwasserfilter, die Kalk aus deinem Wasser filtern. Es gibt Trinkflaschen in allen Formen und Farben, mit Filter und ohne. Es gibt Geräte, die dein Wasser auf hundert verschiedene Arten mit Kohlensäure versetzen. Und und und.

Was es leider nicht gibt: Ausreden. 

(Bild: Giphy )

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