Es ist ein trauriger Anblick, der sich dem Fotograf Paul Macro vor einigen Tagen am Strand von Winterton-on-Sea an der britischen Ostküste zeigte. Eine Robbendame liegt im Sand, um den Hals hat sie ein blaues Plastiknetz. Auf ihrem Fell sieht man Spuren von Blut – das Netz hat dem Tier offenbar bereits Verletzungen zugefügt.

Der Fotograf alarmierte daraufhin eine Tierschutzorganisation, doch die Retter konnten die Robbe offenbar nicht einfangen, um ihr zu helfen. 

Doch der Fall ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie Tiere – vor allem Meerestiere – unter der von Menschen produzierten Plastikflut leiden. 

Erst im November wurde auf Indonesien ein toter Wal angespült, der sechs Kilo Plastik im Magen hatte. 

In einer aktuellen Studie untersuchten Forscherinnen und Forscher Schildkröten auf der ganzen Welt. Dabei hatte ausnahmslos jedes untersuchte Tier Rückstände von Plastik im Körper.

Doch inzwischen gibt es Hoffnung auf Besserung.

So hat offenbar die 2015 in Großbritannien eingeführte Plastiktütensteuer bereits dazu geführt, dass weniger Plastik in die Meere gelangt. Außerdem kündigte die EU im Oktober an, bis 2021 diverse Wegwerfprodukte aus Plastik zu verbieten. Und auch Deutschland regt sich: Das Umweltministerium hat erst kürzlich einen Fünf-Punkte-Plan vorgestellt, um den Plastikmüll zu verringern. 

Die meisten dieser Maßnahmen führen allerdings nur dazu, dass künftig weniger Müll in die Umwelt gelangt – schafft das Problem aber nicht aus der Welt.

Wohl auch deshalb gibt es immer noch zahlreiche private Organisationen und Gruppen, die versuchen, das Problem in Eigenregie anzugehen. So wie das Team von "The Ocean Cleanup":


Sport

Warum die Diskussion, ob Stefan Kretzschmar plötzlich rechts ist, nur der AfD hilft
Alles nur wegen eines 80-Sekunden-Videos

Ist Stefan Kretzschmar ein Kleingarten-Nazi? Ein mittelalter weißer Mann, der ein Problem mit der Meinungsfreiheit hat? Ein Ex-Profisportler, der jammert, weil seine Sponsoren ihm für das viele Geld ein paar Vorgaben machen?

Über solche Fragen wird gerade sehr leidenschaftlich diskutiert. Was die Diskussion allerdings bislang am besten zeigt: 

Wir alle machen es der AfD oft viel zu leicht, ihre Empörungswellen loszutreten.

Doch von vorn: Am vergangenen Mittwoch veröffentlichte das Nachrichtenportal T-Online ein Interview mit Kretzschmar zur gerade stattfindenden Handball-WM. 19 Fragen, 19 Antworten. Viel Text, aber zunächst wenig Aufregendes.

Weitaus mehr Aufmerksamkeit erhielt allerdings ein 80-sekündiges Video, das von T-Online auf Facebook veröffentlicht wurde. In dem kurzen Clip ist ein Ausschnitt des Interviews zu sehen.