Der französische Präsident Emmanuel Macron gehört zu den stärksten Kritikern vom US-Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Donald Trump hatte vor knapp zwei Wochen verkündet, das Abkommen zum Schutz des Klimas nicht länger mitzutragen (bento). 194 Staaten sind beteiligt, die USA aber nicht.

Macron nannte das einen großen Fehler: "Beim Klima gibt es keinen Plan B, weil es keinen Planeten B gibt." Er versprach, an Trumps Stelle weiterhin aktiv für den Klimaschutz zu kämpfen (bento).

Nun wird klar: Das war nicht nur ein Spruch, denn Macron will nun US-Forscher abwerben.

Der französische Präsident hat die Kampagne "Make Our Planet Great Again" ins Leben gerufen, die Klimaforscher, Wissenschaftler und Vordenker nach Frankreich locken will. 

Das Ziel: Gemeinsam daran arbeiten, den Ausstoß von Schadstoffen zu verringern und Ideen für alternative Energiegewinnung zu entwickeln. Macron zielt damit vor allem auf US-Wissenschaftler, die nichts mehr zu melden haben, seit Trump im Amt ist:

  • Die neue US-Regierung sieht den Klimawandel nicht als erwiesen hat.
  • Forschungseinrichtungen wurden daher Gelder gekürzt (bento).
  • Die US-Umweltbehörde darf sich zum Klimawandel nicht mehr äußern (bento).

Die Kampagne "Make Our Planet Great Again" orientiert sich am Wahlspruch Trumps – der sich darum kümmern wollte, Amerika wieder groß zu machen. Macron sieht das anders: Staaten können sich in einer globalen Welt nicht isolieren, sondern müssen zusammenarbeiten.

Auf der Kampagnen-Website steht daher auch:

„"Wir wollen den Kampf gegen den Klimawandel anführen (und gewinnen)!"“
  1. In fünf einfachen Schritten können Interessierte auf der Website angeben, wer sie sind und wie sie beim Klimaschutz helfen wollen. 
  2. Eine Übersichtsseite empfiehlt dann die besten Visa- und Fördermöglichkeiten in Frankreich.
Die Kampagne ist also ein klares Ja zu Zuwanderung und Umweltbewusstsein. 

Viele Forscher sind sich einig, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird – oder zumindest rasant beschleunigt wird. Je mehr Schadstoffe in die Atmosphäre gelangen, desto mehr leidet der Planet. Die Erdtemperatur erhöht sich, ein Anstieg des Meeresspiegel und immer extremere Wetterphänomene sind die Folgen. 

In Deutschland ist der Klimawandel nicht so sehr spürbar. Inselstaaten und ärmere Länder entlang des Äquators sind jedoch schon jetzt stark betroffen.

Hier kannst du sehen, was der Klimawandel schon jetzt anrichtet:
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Queer

Queere Iren: "Irland ist so tolerant und offen wie nie"

Lange war das streng katholische Irland Homosexualität erzkonservativ gegenüber eingestellt. Noch bis 1993 waren homosexuelle Beziehungen sogar strafbar. (SPIEGEL ONLINE)

Dann aber gab es einen rasanten Wandel, der das Land in der Gleichstellung von Schwulen und Lesben heute fortschrittlicher dastehen lässt als beispielsweise Deutschland.

  • 2007 wurde die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft eingeführt.
  • 2015 ließ Irland als erster Staat per Volksentscheid über die gleichgeschlechtliche Ehe entscheiden. 62 Prozent stimmten dafür, 38 Prozent dagegen – seit dem Referendum gibt es dort die Ehe für alle
  • Mit Leo Varadkar, 38, bekommt Irland bald seinen ersten offen schwulen Premier. (Zeit.de)
Wie sieht das Leben queerer Iren heute aus? Hier erzählen drei, wie sie die Veränderungen erleben: