Jäger sollten Trophäen getöteter Elefanten ungestraft in die USA einführen dürfen. Das hatte am Mittwoch die US-Behörde für Fisch und Wildtiere unter US-Präsident Donald Trump entschieden – und damit ein drei Jahres altes Verbot von Ex-Präsident Barack Obama aufgehoben. (bento)

Der neue Freibrief zur Elefantenjagd sorgte weltweit für Empörung. Nun hat Trump die Entscheidung wieder zurückgenommen. 

Die Entscheidung sei gestoppt, bis er alle Fakten kenne, twitterte Trump am Freitagabend (Ortszeit). Ursprünglich sei der Erlaubnis zur Einfuhr eine "jahrelange Studie" vorausgegangen.

Konkret sollten Elefanten-Trophäen aus Zambia und Simbabwe zugelassen werden. Eine legale und regulierte Jagd könne laut der US-Behörde für Wildtiere die Elefantenbestände in Afrika sinnvoll erhalten. Ein Vertreter dieser Theorie sprach erst am Vortag auf einem Forum in Afrika von "positiven Auswirkungen" auf den Erhalt der Art. (Safariclub.org)

Warum das Töten der Tiere einen "positiven" Effekt auf ihren Bestand haben soll, wurde nicht erklärt. Durch Trumps Notbremse könnte dieser Punkt nun geklärt werden.

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Gerechtigkeit

Leipziger Professor twittert rassistische Ansichten – das sagen seine Studenten
"Erst wollte ich etwas sagen, habe mich dann aber vor 300 Menschen doch nicht getraut."

Thomas Rauscher ist Professor für Internationales Privatrecht und Bürgerliches Recht an der Universität Leipzig. Außerdem ist er der Verfasser mehrerer rassistischer Tweets. 

Auf Twitter verbreitete der Jurist regelmäßig fremdenfeindliche Ansichten. Zum Beispiel: "'Ein weißes Europa brüderlicher Nationen'. Für mich ist das ein wunderbares Ziel!", hat er geschrieben. Und: "Wir schulden den Afrikanern und Arabern nichts. Sie haben ihre Kontinente durch Korruption, Schlendrian, ungehemmte Vermehrung und Stammes- und Religionskriege zerstört und nehmen uns nun weg, was wir mit Fleiß aufgebaut haben."