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Es gab nur zwei mickrige Angebote.

Die US-Regierung setzt in Sachen Energie auf Öl-Förderung: Öl mag umweltschädlich sein und nicht nachhaltig, aber in den Augen von US-Präsident Donald Trump sichern Ölbohrungen Arbeitsplätze und ist der Klimawandel sowieso nur ausgedacht. Doch mit dieser Haltung steht Trump mittlerweile ziemlich alleine da.

Die gute Nachricht: Selbst Ölfirmen setzen nicht mehr blind aufs Öl.

Bei einem Kaufangebot der US-Regierung waren nun viele zögerlich. Der von Trump erhoffte Aufschwung für die Wirtschaft blieb aus.

Es geht um Alaska: Die US-Regierung wollte dort umgerechnet 41.700 Quadratkilometer – flächenmäßig ist das irgendwo zwischen Baden-Württemberg und Niedersachsen – vermieten. Firmen sollten darum bieten, in dem Areal Öl fördern zu können.

Doch die Unternehmen waren kaum interessiert – und schickten nur Angebote für mickrige 324 Quadratkilometer. 

Das entspricht: der Stadtfläche von Bremen. Die US-Regierung bleibt auf ihrem Ölgebiet sitzen. (AP)

Insgesamt wurden 900 Parzellen angeboten, die zwei Firmen ConocoPhilips Alaska und Anadarko Petroleum boten an, sieben zu mieten. Der Ausverkauf war der größte, den die US-Regierung bisher geplant hatte. Trump hatte angekündigt, wieder verstärkt auf Ölbohrungen zu setzen – er wolle eine "Energiedominanz" der USA (bento).

Das bedeutet der Klimawandel für die Umwelt:
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Umweltschützer hatten die Pläne im Vorfeld scharf kritisiert – durch die Ölbohrungen wird die Natur in Alaska gefährdet. In dem Gebiet leben BärenWölfe und Karibu-Hirsche.

Dass das Interesse der Ölfirmen so niedrig war, heißt aber nicht, dass sie sich vom Öl abwenden. Vielmehr war nur das Gebiet für sie uninteressant. In anderen Teilen der USA wird die Ölförderung wieder verstärkt vorangetrieben.


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