In Biologie lernen wir gleich zu Beginn: Der Mensch braucht Sauerstoff zum Atmen. Und atmet Kohlendioxid aus, CO2. Dieses brauchen wiederum Bäume für ihren Stoffwechsel – die dann den für uns lebenswichtigen Sauerstoff produzieren.

Dieser Kreislauf hält die Natur im Gleichgewicht. Doch der Mensch produziert durch Fabriken, Automotoren und Massentierhaltung mehr und mehr CO2. Der Kreislauf wird also gestört.

Nun hat Trump eine neue Leiterin für den US-Umweltrat bestimmt. Sie behauptet: CO2 ist gar nicht schädlich.

Kathleen Hartnett White soll den "Council on Environmental Quality" (CEQ) leiten, der das Weiße Haus in Umweltfragen berät und sich für einen besseren Klimaschutz einsetzen soll (ScieneMag).

Das Problem: Hartnett White ist eine ausgewiesene Skeptikerin, was den Klimawandel angeht. 

  • In einem Interview mit der "Washington Post" sagte sie: "Kohlendioxid hat keine Eigenschaften eines Schadstoffes, die der menschlichen Gesundheit schaden könnten."
  • In einem Meinungsbeitrag von 2016 behauptete sie, CO2 "sei nicht die Ursache der Erderwärmung, sondern vielmehr ein Symptom davon".
  • Und in einem Essay schrieb sie bereits 2015, dass "Industrienationen, die auf die Nutzung fossiler Brennstoffe angewiesen sind, die Umweltprobleme in der Welt nicht verstärkt haben".
Stattdessen vermutet Hartnett White einen anderen Übeltäter der Erderwärmung: die Sonne.

Laut ihrer Theorie ist die Sonne für 99 Prozent der Energie im Erdklima verantwortlich. Wer stattdessen CO2 zum Übeltäter erkläre, betreibe "Alarmismus". 

Dass es Schadstoffe wie CO2 und das längst verbotene FCKW sind, die die schützende Ozonschicht um die Erde verringern und so eine immer stärkere Sonnenstrahlung ermöglichen, hat Hartnett White anscheinend noch niemand verraten. 

Hier macht es jemand besser:


Grün

Ein "Huh" für die Umwelt: Island baut erstes Kraftwerk mit negativem CO2-Ausstoß
Die Anlage "versteinert" einfach ihr CO2.

Es gibt Nationen, die zweifeln daran, ob der Klimawandel überhaupt real ist (*hust, USA*). Und es gibt Nationen, die arbeiten lieber an Lösungen, wie die Welt vor gefährlichen Schadstoffen bewahrt werden kann. Island zum Beispiel.

Der kleine Inselstaat hat nun die weltweit erste Anlage mit negativer Emission in Betrieb genommen.

Anstatt schädliches CO2 einfach in die Luft zu blasen, setzt die isländische Fabrik Hellisheidi auf eine Gegenmaßnahme. CO2 wird aus der Luft gesaugt und in Karbonatgestein umgewandelt – und so dem Klimasystem entzogen. Die Fabrik ist ein Pilotprojekt der Firma "Climeworks".