Bild: Pixabay; Montage: bento
Donald Trump, Tag 133

Die USA ziehen sich aus dem Pariser Abkommen zum globalen Klimaschutz zurück. Das teilte das Weiße Haus am Donnerstagabend dem Kongress mit, kurz vor einem öffentlichen Auftritt von Präsident Donald Trump.

Die US-Regierung unter Donald Trump steht dem Kampf gegen Klimawandel kritisch gegenüber – an eine vom Mensch gemachte Erwärmung der Erde mit schrecklichen Folgen für die Umwelt glaubt Trump nicht.

Warum ist das wichtig?

Die USA sind nach China der weltweit zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen – der Hauptursache für die Erderwärmung (Zeit). Ex-Präsident Barack Obama hatte sich daher für eine Reduzierung des Ausstoßes eingesetzt und in das Pariser Abkommen eingewilligt. 

Trump hingegen will in den USA neue Jobs schaffen, indem er vor allem die umweltschädlichen Erdöl- und Automobilindustrien fördern will (bento). Jetzt Obamas Klimapolitik rückgängig zu machen, ist ein deutliches Signal an den Rest der Welt: Klimaschutz ist uns egal!

Das Pariser Abkommen

Der Vertrag ist eine Einigung von 195 Ländern, gemeinsam mehr für den Klimaschutz zu tun. Er wurde im Rahmen der Klimakonferenz in Paris im November 2015 ausgehandelt – und gilt als großer Durchbruch. 

Hier erfährst du mehr über das Abkommen.

Wie geht es weiter?

Fast alle anderen Länder der Erde haben das Pariser Abkommen unterschrieben, lediglich Nicaragua und Syrien nicht (ABC). Diese Szenarien sind möglich:

  • Andere Länder folgen dem Einzelgänger-Beispiel der USA – das Abkommen scheitert.
  • Das Bündnis bleibt bestehen, die USA sind mit ihrer Haltung isoliert.

Was auf jeden Fall schon feststeht: Mit dem Austritt aus dem Pariser Abkommen setzt sich Trump über die Appelle vieler europäischer Staaten hinweg. Und seinen Einzelweg fort. 

Zuletzt hatten Deutschland, Frankreich und andere Länder beim G7-Gipfel auf eine gemeinsame Umweltpolitik gehofft. Es endete im Streit:

Von jetzt bis zur Amtseinführung – Die wichtigsten News rund um die US-Regierung:
1/12

Haha

"Gott sei dank, endlich!" — Regensburger Kneipen verbieten Junggesellenabschiede

Bauchläden, Peniskostüme und fröhlichen Exzess verbinden die einen mit ihnen. Vollgekotzte Toiletten, geklaute Gläser und sexuelle Belästigung die anderen: Junggesellenabschiede (JGA). Etwa zwanzig Kneipenbesitzer in Regensburg haben es jetzt satt: Sie verbieten JGA in ihren Kneipen. 

Seit Neustem klebt ein Sticker an ihrer Tür: