Bild: Getty Images; Montage: bento
Aber das mit den Polkappen hat er immer noch nicht verstanden.

US-Präsident Donald Trump hatte im Sommer den Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen verkündet. Die USA sind damit das einzige Land, das die Klimaschutzziele des Papiers nicht erfüllen will, zuletzt hatte selbst das Bürgerkriegsland Syrien das Pariser Abkommen unterzeichnet. (bento)

Jetzt ist Trump doch anderer Meinung. Unter gewissen Umständen könnten die USA wieder beitreten, sagte er.

Im Interview mit dem britischen Sender ITV, das am Sonntag ausgestrahlt wird, behauptet Trump, das Pariser Abkommen wäre für die USA "zum Disaster" geworden. "Aber wenn die einen guten Deal machen, dann haben wir eine Chance zurückzukehren", sagte er mit Blick auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. (The Guardian)

Was genau den "guten Deal" ausmacht, sagte Trump nicht. Er dürfte sich allerdings vor allem dafür interessieren, dass die USA weiter Öl und Gas fördern dürfen und die Industrie keine strengen Auflagen bekommt, was den Ausstoß von CO2 angeht. 

Trump hat mehrmals den Klimawandel angezweifelt und will die Industrie nicht beschränken, nur um die Umwelt zu schützen.

Auch im Interview mit ITV bewies Trump erneut, dass er vom Klimawandel keine Ahnung hat. Über die Schmelze am Nordpol sagte er: "Die Eiskappen sollten schmelzen, die hätten jetzt schon längst weg sein müssen, aber sie brechen Rekorde." 

Der Satz ist natürlich falsch. Anders als Trump suggeriert, geht es den Polkappen nicht gut – wenn, dann feiern sie Negativrekorde. Im vergangenen Jahr erlebte die Erde den zweitheißesten Februar seit Beginn der Klimamessung im Jahre 1880 (bento), die Temperaturen am Nordpol erreichen den Schmelzpunkt. 

Das heißt nicht, dass die Eisdecke schon komplett geschmolzen sein muss. Aber, dass sie über die Jahre immer weiter abnimmt. Hier hat die Nasa Bilder veröffentlicht, die den Wandel zeigen:

Mehr zu Trumps Politik findest du hier, Tag für Tag:
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Gerechtigkeit

Israel will stärker gegen Flüchtlinge vorgehen
Es wird ein Bonus von bis zu 7000 Euro versprochen.

Israel will gegen illegale Flüchtlinge vorgehen – und sucht Bürger, die dabei helfen. Interessenten können umgerechnet einen Bonus von bis zu 7000 Euro (30.000 Schekel) verdienen, wenn sie Flüchtlinge und alle, die sie als Arbeitskräfte anstellen, aufspüren. Das steht in einer Anzeige, die die israelische Migrationsbehörde veröffentlicht hat.

Konkret sucht die Behörde "Migrations-Inspektoren", die bereit sind, "eine Aufgabe von nationaler Wichtigkeit" durchzuführen (hier geht's zur Ausschreibung). Die Bürger, die sich bewerben, sollen selbstständig Flüchtlinge aufspüren, überwachen und gegebenenfalls festnehmen. Militärische Kenntnisse seien "von Vorteil", neben dem Erfolgsbonus gibt es auch ein reguläres Gehalt.