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Und Klimaschützer in die Nähe von Hitler stellt.

Für US-Präsident Donald Trump ist der Klimawandel nicht wirklich real. Das ist nicht wirklich neu. Ist es draußen kalt, wünscht er sich eine Erderwärmung herbei – auch wenn Wetter nicht gleich Klima ist. Ist es draußen warm, geht er Golfspielen – während seine Experten ihn warnen, welche Kosten und Probleme der kommende (und sehr reale) Klimawandel noch verursachen wird.

Nun hat Donald Trump doch eine Konferenz zum Thema Klimawandel ins Leben gerufen – und lässt sie von einem erklärten Skeptiker leiten.

Die Konferenz soll noch mal klären, was Trumps Gremium National Climate Assessment (NCA) eigentlich bereits im vergangenen November geklärt hat: Ob und wie stark der Klimawandel die nationale Sicherheit in den USA beeinflussen wird? 

  • Die Experten waren sich einig, dass die Folgen dramatisch und die Kosten hoch werden. Und weitere Menschen vor den Folgen der Erderwärmung fliehen werden.

Die neue Konferenz hat zwölf Mitglieder, sie wird geleitet von William Happer, wie die "Washington Post" am Mittwoch erfuhr. 

Und William Happer zweifelt die Existenz des Klimawandels öffentlich an – Hitlervergleiche inklusive.

Happer ist Physiker und emeritierter Professor an der Princeton-Universität. Seit einem Jahr sitzt er als wissenschaftlicher Berater im Nationalen Sicherheitsrat. 

In seiner Arbeit beschäftigte sich Happer nicht mit der Klimaforschung, Erfahrungswerte auf diesem Feld bringt er gar nicht mit. Meinungen zum Klimawandel hat er dennoch. Dass er menschengemacht sei, hält er für "maßlich übertrieben", Menschen, die sich für einen besseren Klimaschutz engagieren, wirft er vor, "eine Art Sekte" zu sein. (The Guardian)

Schlimmer noch: CO2 werde heutzutage "auf gleiche Weise verteufelt wie einst die armen Juden unter Hitler", sagte Happer in einem CNBC-Interview:

97 Prozent aller Forscherinnen und Forscher, die sich tatsächlich mit dem Klima beschäftigen, halten den Klimawandel für sehr real – und menschengemacht. Trump hätte einen von ihnen in sein Panel berufen können. Aber dann wäre vielleicht ein Ergebnis herausgekommen, dass ihm nicht gefällt.


Trip

Welche Stadt solltest du dieses Jahr bereisen?

Lieber durch Museen stöbern und Kunstgalerien entdecken  oder doch am Strand liegen und anschließend ins wilde Nachtleben stürzen? Lieber durch die besten Streetfood-Stände futtern – oder mit den Einheimischen auf dem Markt feilschen?

Wer reist, erweitert seinen Blick auf die Welt, lernt neue Kulturen kennen, schöpft aus dieser großen, weiten Welt. Aber wer viel rumkommt, weiß auch, dass immer irgendwann die Frage kommt:

Wohin soll ich dieses Jahr verreisen?

Lonely Planet, Bibel aller selbsternannten Weltentdecker und Instagram-Hipster, hat die zehn Top Cities für 2019 gewählt – also die aufregendsten Städte für eine Reise. Nicht dabei sind natürlich Klassiker wie New York oder Paris, oder ewige Geheimtipps wie Dubrovnik oder Dublin. 

Stattdessen dabei: Kleinode aus dem Balkan, Rustikales aus der Wüste und Wiederentdeckungen vom anderen Ende der Welt. Wir haben fünf Städte rausgesucht, die schon bald dein Reiseziel für diesen Sommer werden könnten: