Bild: Pixabay/McDonald's; Montage: bento
Und acht Staaten in der Karibik machen auch mit!

In New York City sind Einwegbehältern und Trinkbecher aus Einwegplastik seit diesem Jahr verboten. Unter das Verbot fallen Plastik-Trinkhalme, Einweg-Plastiktüten oder Essensbehälter aus Polystyrol – ein weicher Plastikstoff, der unter anderem bei Burgerverpackungen und Trinkbechern verwendet wird.

Für das Verbot von Einwegplastik musste New York fünf Jahre lang mit Lobbyisten und der Plastik-Industrie ringen – nun gilt es endlich.

Der Stadtrat hatte bereits 2013 das Gesetz ins Spiel gebracht. Restaurant, Läden und Straßenhändler im New Yorker Stadtgebiet sollten Behältnisse mit Polystrol-Plastik nicht länger nutzen oder verkaufen. Wirksam ist das Gesetz aber erst seit dem 1. Januar.

  • Alle Geschäfte bekommen nun eine Übergangszeit von sechs Monaten, um sich an die neue Regel anzupassen. 
  • Ab Juli droht dann eine Strafe in Höhe von 250 Dollar für jeden, der weiterhin die Einwegpackungen nutzt.

Das Verbot sei längst überfällig gewesen, sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio: "Es gibt keinen Grund, dass dieser umweltschädliche Stoff weiterhin untere Straßen, Halden und Kanäle zumüllt." (New York)

New York ist nicht allein: Auch mehrere karibische Staaten haben Plastik-Verbote zum 1. Januar 2019 eingeführt.

In Jamaika, Barbados, Belize, auf den Bahamas, in Costa Rica, auf Dominica, Grenada sowie Trinidad und Tobago sind jetzt Verordnungen zum Verbot von Einwegbehältern aus Kunststoff und Polystyrol in Kraft getreten. 

Die Länder wollen damit gemeinsam gegen die Verschmutzung in den Meeren vorgehen. In manchen dieser Urlaubsländer macht Einwegplastik mehr als fünfzig Prozent des Gesamtgewichts der gesammelten Abfälle aus. (Travelnews)

Warum ist das wichtig?

Plastik braucht mehrere hunderte Jahre, bis es zersetzt ist. Wir wissen das, aber ändern bislang zu wenig, um Kunststoffmüll wirksam zu vermeiden. Jedes Jahr landen Millionen Tonnen Verpackungen, Folien und Kleinstteilchen im Müll – und damit auch in Flüssen und Ozeanen. Das schadet der Umwelt und Tieren, die den Plastikmüll verschlucken. 


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