Bild: Czarek Sokolowski/AP/dpa, Unsplash, Montage: bento

Sie schwänzt die Schule, um das Klima zu retten und argumentiert beim Klimagipfel Politiker an die Wand. Mittlerweile hat sich die 15-jährige Greta Thunberg als bekannte Klimaschutzaktivistin etabliert und sorgt dafür, dass immer mehr Menschen sich mit dem Klimawandel und seinen Folgen beschäftigen.

Natürlich wird auch sie regelmäßig eingeladen, an verschiedenen Orten zu sprechen. Auf Konferenzen und in Fernsehshows.

Viele der Einladungen wird sie aber ablehnen. Der Grund: Sie möchte nicht fliegen, um das Klima zu schützen. In einem Facebook-Eintrag schreibt sie:

"Nach dem Weltklimagipfel wurde ich eingeladen, an Orten wie Orten wie Panama, New York, San Francisco, Abu Dhabi, Vancouver, Britische Jungferninseln ... zu sprechen. Leider wird unser verbleibendes CO2-Budget keine derartigen Reisen zulassen."

Ihre Generation werde in "absehbarer Zeit" nur in Notfällen fliegen können – weil die vorigen Generationen die Ressourcen verbraucht hätten.

"Ich werde versuchen, so viele Orte wie möglich zu besuchen, ohne zu fliegen. Und auch per Videoübertragung teilnehmen. Zeigt gemeinsam mit mir eure Klimaschutzmaßnahmen, damit wir der Welt zeigen können, was wir gegen den Klimawandel tun. Natürlich sind ein Flugstopp und eine vegane Lebensweise nicht die Lösung. Wir müssen uns so schnell wie möglich um einen CO2-freien Lebensstil bemühen. Politische Entscheidungen sind notwendig. Da es sie noch nicht gibt, müssen wir das tun, was wir können, um die politische Bewegung zum Leben zu erwecken." 

Der ganze Facebook-Eintrag von Greta:

After the COP24 I have been invited to speak in places like Panama, New York, San Francisco, Abu Dhabi, Vancouver,...

Posted by Greta Thunberg on Sunday, December 30, 2018

Streaming

Der Western-"Tatort" war mein erster – und ich habe da einige Fragen
Was haben die all mit dem "Arsch"?

Bewusst habe ich mir noch nie einen "Tatort" angesehen. Ich schäme mich etwas dafür, schließlich ist das irgendwie ein Teil deutscher Kultur. Als jemand, der vor einigen Wochen erst unter Tränen das (meiner Meinung nach) Spiel des Jahres 2018, Red Dead Redemption 2, durchgespielt hat, reizte mich die Handlung des Weimarer Tatorts, die ja irgendwie im Wilden Westen spielt, aber doch. 

Ich musste ihn mir also unbedingt anschauen.

Während ich Nora Tschirner und Christian Ulmen also dabei beobachte, wie sie in ihren Rollen von Kommissarin Dorn und Kommissar Lessing Zeuginnen und Zeugen befragen, gingen mir dann aber doch einige Fragen durch den Kopf.