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Deutschland hat im ersten Halbjahr 2018 etwa zehn Prozent mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt als im Vorjahr. Aus Wind-, Sonnen-, Wasserkraft und Biogas konnte die Bundesrepublik von Januar bis Juni sogar so viel Ökostrom produzieren, dass damit rechnerisch alle Privathaushalte des Landes bis Ende des Jahres versorgt werden könnten. 

Das geht aus Zahlen des Energieversorgers Eon hervor.

Was genau sagen die Zahlen?

  • Die Ökostromkapazitäten Deutschlands haben sich in den vergangenen drei Jahren um etwa 33 Prozent gesteigert. 
  • Erstmals konnte Deutschland 2018 die Marke von 100 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Ökostrom in einem Halbjahr überschreiten. 
  • Den größten Anteil daran tragen Windkraftanlagen mit 55 Milliarden kWh, gefolgt von Solarenergie mit rund 21 Milliarden kWh. 

Können wir nun also auf fossile Brennstoffe verzichten?

Noch nicht. Denn Großverbraucher, wie die Industrie und Forschungseinrichtungen, sind in dieser Rechnung nicht enthalten. 

Für diese besonders hungrigen Bereiche müssen also auch weiterhin Gas- und Kohlekraftwerke sowie (importierter) Atomstrom erzeugt werden. Zumindest solange, bis die Erneuerbaren ausreichend ausgebaut sind und Speichersysteme für Zeiten ohne Wind und Sonne installiert wurden.

Die im Jahr 2018 bislang höchste Einspeisung erneuerbarer Energien ins Stromnetz gab es am 3. Januar mit rund 1,1 Milliarden Kilowattstunden. An dem Tag zog Sturmtief "Burglind" über Deutschland, die Erneuerbaren deckten dabei 71,6 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland ab. 

Im Jahr 2017 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Deutschland bei ungefähr 36 Prozent. (Handelsblatt

Mit Material von dpa


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