Bild: Nic Bothma/EPA/dpa
Ein Großteil des Mülls landet derzeit im Meer.

Bereits seit längerem hat Costa Rica große Pläne in der Umweltpolitik: Es will der erste CO2-neutrale Staat der Erde werden. Das hat erst vor kurzem auch der neue Präsident Carlos Alvarado bekräftigt. 

Und auch Müll soll in dem mittelamerikanischen Land vermieden werden. Ab sofort gilt deshalb in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen ein Verbot von Einwegplastik. (IndependentLa Nación)

Betroffen sind vor allem die Kantinen von Schulen und Gefängnissen sowie das Gesundheitssystem von Costa Rica – sie alle müssen ihre Produkte aus Einwegplastik mit alternativen Materialen ersetzen.

In Costa Rica landen aktuell jeden Tag 440 Tonnen Plastik im Meer.

Das sind laut dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen rund 80 Prozent des Plastikmülls des Landes. (El Tec)

Costa Rica ist nicht das einzige Land, das jetzt gegen die Plastikflut kämpft: Chile hat beispielsweise vergangenes Jahr Plastiktüten aus den Küstenregionen verbannt. Kürzlich erst wurde das Verbot auf das ganze Land ausgeweitet.

Im Zuge des Weltumwelttags analysierten die Vereinten Nationen die Plastikpolitik verschiedener Länder und zeigten damit, wie andere Staaten das Problem angehen:


Gerechtigkeit

Polizei fasst Verdächtigen nach Mord an XXXTentacion
Mindestens zwei Männer sollen an der Tat beteiligt gewesen sein.

Im Fall des erschossenen Rappers XXXTentacion wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Das teilte die Polizei in Florida am Donnerstagabend mit.