Tausende Schülerinnen und Schüler verlangen in ihren Freitagsprotesten von der Politik, endlich etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, der ihre Zukunft bedroht. Das gefällt nicht allen, obwohl die Forderung der jungen Menschen auch auf viel Zuspruch stößt.

Jetzt kritisiert FDP-Chef Christian Lindner die jungen Klimaaktivistinnen und -aktivisten. 

Klimaschutz sei "was für Profis", sagte er in einem Interview (bento). Die Protestierenden sollten laut Lindner lieber wieder am Unterricht teilnehmen.

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Grün

Christian Lindner sagt, Klimaschutz sei "was für Profis". Alles klar – dann sind es diese 5 Tätigkeiten auch

Seit Wochen gehen tausende Schülerinnen und Schüler freitags auf die Straße, statt in die Schule. Sie haben keinen Bock mehr darauf, dass ihnen der Klimawandel die Zukunft nimmt und verlangen von der Politik, dass diese endlich etwas unternimmt. Eigentlich eine verständliche Forderung, doch einige können das nicht nachvollziehen. Neu unter den Kritikerinnen und Kritikern: Christian Lindner

Was hat er gesagt?

Der empfiehlt in einem Interview mit der "Bild am Sonntag", die Schüler sollten lieber wieder am Unterricht teilnehmen. Immerhin hätten die Protestierenden wenig Ahnung vom Thema: "Ich bin für Realitätssinn", sagte Lindner, "von Kindern und Jugendlichen kann man nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis."

Wie sind die Reaktionen?

In den sozialen Medien regen sich jetzt viele Menschen über Lindners Aussage auf. Natürlich hat er zwar recht damit, dass der Klimawandel ein komplexes Thema ist – allerdings hat bisher auch niemand der Protestierenden das Gegenteil behauptet: