Drei Antworten zu der umweltfreundlichen Neuerscheinung

Sieht aus wie das neue In-Getränk im Berliner Hipster-Laden, ist tatsächlich aber ein Traditionsbier in neuer Verkleidung: Die dänische Carlsberg-Gruppe will ihr Bier in Zukunft in Flaschen aus recyceltem Altpapier abfüllen.

Wann soll es soweit sein?

Die Muttergesellschaft der Hamburger Holsten-Brauerei (Holsten, Astra, Duckstein) will die ersten Getränke im kommenden Jahr auf den Markt bringen, wie Deutschlandsprecher Christoph Boneberg dem "Hamburger Abendblatt" bestätigte.

Allerdings sei noch nicht klar, in welchem Land der Verkauf startet. 

Wie sieht das Ganze aus?

Das Gewebe besteht aus Baumfasern. Laut Carlsberg kommen die aus einem verantwortungsvollem Anbau. Bedeutet: die gefaällten Bäume werden in der gleichen Anzahl nachgepflanzt.

Wer hat das Ganze entwickelt?

Wie das "Abendblatt" schreibt, soll Carlsberg schon seit mehren Jahren an den Pappflaschen geforscht haben. Die ersten Prototypen der sogenannten "Green Fibre Bottle" wurden zusammen mit der Technischen Hochschule (DTU) in Dänemark und dem Verpackungsspezialisten EcoXpac entwickelt. Die Flaschen bestehen aus zerkleinertem Altpapier. 

Die neuen Bierflaschen können sich in der Natur zersetzen und hinterlassen kaum Verpackungsmüll. Denn Carlsberg will nach eigenen Angaben pro Jahr 1200 Tonnen Plastik pro Jahr sparen. (A Plastic Planet)

Einige Fragen bleiben aber noch offen...

...zum Beispiel, ob das Bier dann nach Papier schmeckt?

...wie lange das Bier frisch bleibt?

...und wie die CO2-Bilanz am Ende aussieht – und ob Mehrweg-Glasflaschen nicht eigentlich noch umweltfreundlicher wären?



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