Bild: dpa
Dabei hat Sudan wirklich alles versucht.

Sudan, das letzte männliche nördliche Breitmaulnashorn der Welt ist gestorben. Mit 45 Jahren musste es in einem kenianischen Wildtierreservat eingeschläfert werden. Von seiner Unterart gibt es lediglich noch zwei weibliche Tiere: Sudans Tochter und Enkelin.

It's a match: So hat Sudan versucht mit Tinder seine Art zu retten 

Man kann dem letzten nördlichen Breitmaulnashorn-Männchen wirklich nicht vorwerfen, es hätte nicht alles versucht. Als letzter seiner Gattung hatte er sogar ein Tinder-Profil. Sein liebevoller Profiltext:

"Ich bin einzigartig. Nein, wirklich, ich bin das letzte männliche weiße Nashorn auf der Welt. Ich will nicht zu forsch sein, aber der Fortbestand meiner Art hängt in wahrsten Sinne von mir ab. Ich kann gut mit Stresssituationen umgehen. Ich esse gerne Gras und entspanne im Schlamm. Ich bin 1,80 Meter groß und wiege 2300 Kilogramm, falls das eine Rolle spielt."
(Bild: Tinder)

Wischten die User nach rechts, gaben ihm also ein Match, konnten sie für eine künstliche Befruchtung Sudans spenden – denn mit den zwei anderen weiblichen Artgenossen wollte das aufgrund seines Alters nicht so recht klappen. 

Nach Sudans Tod: Es gibt noch Hoffnung auf Artenerhalt

Die Hoffnung auf eine künstliche Befruchtung muss auch nach Sudans Tod nicht aufgeben werden. Wissenschaftler am Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) versuchen den Fortbestand der Art durch Reproduktion zu sichern. Denn: Eizellen der letzten beiden Weibchen wurden offenbar schon vor längerem gesichert und können mit eingelagerten Spermien von Sudan verschmolzen werden. (SPIEGEL ONLINE)


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